Übersicht über die Fachreferate im Amt für Jugendarbeit der EKiR
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Referat
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Schwerpunkte | Referent*in |
| 1 | · Berufliche Jugendarbeit
· Konzeptions- und Strukturberatung · Grundsatzfragen (Jugendforschung, |
Manuela Postl |
| 2 | · Inklusion
· Ehrenamt · Freizeitenarbeit |
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| 3 | · Geschäftsführung Ev. Jugend im Rheinland
· Jugendpolitik mit Schwerpunkt NRW · Politische Bildung |
Roland Mecklenburg |
| 4 | · Rechte von Kindern und Jugendlichen / Kinderpolitik
· Prävention und Intervention im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt, Netzwerk Vertrauenspersonen der EKiR · Arbeit mit Kindern · Jugendtheologie / Spiritualität junger Menschen |
Erika
Georg-Monney |
| 5 | · Offene Kinder- und Jugendarbeit | Kristina
Leimbach-Goerlt |
| 6 | · Sexuelle Bildung | Isa Dvorak |
| 7 | · Digitale Lebenswelten
· Jugendkultur / Jugendkulturpädagogik · Wissensmanagement und Kollaboration |
Nils Kruse |
| 8 | · Öffentlichkeitsarbeit:
· Kommunikative und operative Schnittstelle (AfJ-EJiR-EKiR-Öffentlichkeit) · Digitale und klassische Öffentlichkeitsarbeit · Kommunikationskonzeption |
Sandra Olesch |
| 9 | · Entwicklung zukunftsweisender Projekte für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit / Beratung und Begleitung von Verantwortlichen vor Ort
· Projektmanagement / Projektleitung · Event-Kommunikation |
Noël Bosch |
| 10 | · Jugendpolitik RLP (insbes. jugendpolit. Vertretung)
· Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung (Konziliarer Prozess, SDGs-Agenda 2030[1]) Als Schwerpunkte: · Fairer Handel · Friedensbildung · Bildung für nachhaltige Entwicklung |
Andreas Roschlau |
| 11 | · Förderpolitik RLP
· Finanzen / Fundraising / Beratung int. Jugendarbeit · Schnittstelle Jugendarbeit/Konfirmand*innenarbeit · Partizipation |
Rainer Steinbrecher |
Themen und Angebote der Fachreferate
Mit den Schwerpunkten:
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· berufliche Jugendarbeit · Konzeptions- und Strukturberatung · Grundsatzfragen (Jugendforschung, angrenzende Disziplinen)
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Berufliche Jugendarbeit:
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in den Bereichen Fachkräfteausbildung, Berufsorientierung und Erfahrung der Fachkräfte im Feld der Jugendarbeit bietet das Referat Expertise im Bereich der Berufsorientierung und entsprechender Beratung/Qualifikation sowie Begleitung. Der Aspekt des Fachkräftemangels und seiner Auswirkungen auf das Arbeitsfeld findet besondere Berücksichtigung.
Konzeptions- und Strukturberatung:
Kirchenkreise und Gemeinden befinden sich derzeit in teils tiefgreifenden Umstrukturierungsprozessen – wie z.B. Bildung von Kooperationsräumen, Fusionen usw. – was direkte Auswirkungen auf die Jugendarbeit hat. Konzeptions- und Strukturberatung zielt darauf, Kirchenkreise und Gemeinden in diesen Prozessen zu unterstützen und evangelische Kinder- und Jugendarbeit langfristig zu sichern.
Grundsatzfragen:
Aufgabe der Stelle ist es, die fachliche Diskussion und den aktuellen Stand der Jugendforschung und angrenzender Disziplinen wahrzunehmen, aufzubereiten und in vielfältige Zusammenhänge kirchlicher Arbeit einzubringen. Informationen und Erkenntnisse aus der Forschung bilden eine wichtige Grundlage für die bewusste Gestaltung von Veränderungs- und Entscheidungsprozessen und werden zunehmend von Kirchenkreisen, Gemeinden und Gremien nachgefragt.
Angebot des Referates:
Das Referat bietet Beratung und Unterstützung von Fachkräften zur Entwicklung von lebensweltorientierten Konzepten und Aktivitäten evangelischer Jugendarbeit. Es macht Angebote zur exemplarischen Qualifizierung von beruflich leitend Handelnden und berät in Fragen der Berufsrolle und weiteren damit verbundenen Themen.
Das Referat berät und unterstützt bei der Erstellung und Weiterentwicklung von Konzepten evangelischer Jugendarbeit insbesondere auf kreiskirchlicher Ebene. Es bietet Beratung und Begleitung bei Prozessen zur konzeptionellen und strukturellen Weiterentwicklung und deren Evaluationen.
Im Referat werden Grundsatzfragen ev. Kinder- und Jugendarbeit bearbeitet und ins Handlungsfeld eingebracht. Konkret geschieht dies durch die Analyse aktueller wissenschaftlicher Studien im Bereich der Jugendforschung sowie angrenzender Disziplinen im Hinblick auf relevante Aussagen und Erkenntnisse für das Handlungsfeld, sowie die Wahrnehmung und Aufbereitung gesellschaftlicher Themen und Entwicklungen mit Blick auf das Jugendalter und das Handlungsfeld ev. Jugendarbeit sowie den Transfer in deren Praxis.
Das Referat bietet Fachtage, Workshops und weitere Bildungsformate sowie Material zu den Schwerpunkt- und weiteren Themen in Zusammenarbeit mit den AfJ-Kolleg*innen an.
Referentin: Manuela Postl
Referat 2 – Cornelia Maria Kluth
Mit den Schwerpunkten:
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· Inklusion (50%) · Ehrenamt · Freizeitenarbeit
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Inklusion:
Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (2021) schafft die rechtliche Voraussetzung für mehr Teilhabe von jungen Menschen mit Behinderung an den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe. Mit der Reform des SGB VIII (2021) wurde Inklusion als Leitgedanke der Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich verankert. Inklusion stellt ein Querschnittsthema dar und ist in allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit relevant. Für die Jugendarbeit auf gemeindlicher, synodaler und landeskirchlicher Ebene braucht es eine Haltung, Rahmenbedingungen sowie Angebots- und Beteiligungsformate, die eine gleichberechtigte, selbstbestimmte und uneingeschränkte Teilhabe von allen Kindern- und Jugendlichen ermöglichen. Inklusion umfasst sowohl Teilhabe als auch Teilgabe z.B. Menschen mit Behinderung als Haupt- oder Ehrenamtliche.
Ehrenamt:
Ehrenamtliches Engagement ist ein wesentliches Element im kirchlichen Leben insgesamt und im Arbeitsfeld der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit im Besonderen. Von klassischen Formen, die u.a. durch eine längerfristige Übernahme von Aufgaben und Verantwortlichkeiten gekennzeichnet sind, zeigt sich eine Entwicklung hin zu einem Engagement, das durch Stichworte wie „kurzfristig, vielfältig, digital“[2] charakterisiert wird. Das Referat 2 hat die aktuellen Entwicklungen sowie die Fachdiskussion im Blick. Das Handlungsfeld wird mit innovativen Modellen zukunftsfähig weiterentwickelt.
Der Themenbereich ist eng verzahnt mit dem Gedanken der Inklusion. Gerade im Bereich der Förderung von ehrenamtlichem Engagement braucht es eine ausgeprägte Vielfaltssensibilität.
Freizeitenarbeit:
Im Bereich der Freizeitenarbeit treffen die Themen Inklusion und Ehrenamt in besonderem Maße zusammen. Oftmals geben Freizeiten wesentliche Impulse zum Einstieg ins ehrenamtliche Engagement. Sie sind zudem ohne ehrenamtlich Mitarbeitende kaum vorstellbar. Die Schaffung und der Ausbau von inklusiven (Reise-)Angeboten gehen mit vielfältigen Herausforderungen einher, die u.a. organisatorische, rechtliche und fördertechnische ist eine kompetente fachliche Begleitung erforderlich.
Angebot des Referates:
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte zu allen für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit relevanten Themen im Bereich von Inklusion. Es berät Gremien auf allen Ebenen der EKiR. Es werden Materialien und Bildungsveranstaltungen angeboten.
Das Referat berät, begleitet und qualifiziert in der Frage, wie ehrenamtliches Engagement in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit auf allen Ebenen zeitgemäß zum Tragen kommen kann. Dazu hat das Referat die aktuellen Entwicklungen sowie die Fachdiskussion im Blick und bringt die Erkenntnisse ins Handlungsfeld ein. Es unterstützt bei der Entwicklung von innovativen Modellen von ehrenamtlichem Engagement in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und bietet Fachtage sowie weitere Formate an.
Das Referat berät und unterstützt in Fragen der Freizeitenarbeit unter besonderer Berücksichtigung der Themenfelder Inklusion und Ehrenamt.
Referat 3 – Roland Mecklenburg
Mit den Schwerpunkten:
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· Geschäftsführung Ev. Jugend im Rheinland (EJiR) (Anteil ca. 50%) · Jugendpolitik mit Schwerpunkt NRW · Politische Bildung
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Geschäftsführung der Evangelischen Jugend im Rheinland (EJiR):
Hauptaufgabe der Geschäftsführung der EJiR sind die Begleitung, Qualifizierung und Unterstützung des Vorstandes und der Delegiertenkonferenz.
Eine wichtige Aufgabe ist dabei die Zuarbeit für die Vorsitzenden bei der Leitung des Jugendverbandes und seiner Repräsentation in den relevanten Bereichen der Kirche, des Jugendverbandes und der Gesellschaft.
Referat 3 koordiniert die Arbeit der Gremien der EJiR und vertritt die EJiR gegenüber Dritten. Neben inhaltlichen Aspekten spielen organisatorische Aufgaben eine wesentliche Rolle. Das Referat unterstützt bei der Weiterentwicklung der Gremienarbeit.
Jugendpolitik mit Schwerpunkt NRW:
Das Ganztagsförderungsgesetz und das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz werden als gesetzliche Rahmungen strukturell und inhaltlich die jugendpolitischen Rahmenbedingungen und Ressourcen, die Lebenslagen junger Menschen und die praktische Arbeit der Evangelischen Jugend stark beeinflussen. Die Jugend(verbands)arbeit wird herausgefordert sein, in dieser Entwicklung ihrem Auftrag gemäß mandatiert die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten, sowie die eigene Entwicklung voranzubringen.
Zusätzlich werden die Lebenslagenthemen junger Menschen weiter und ggf. noch mehr Bedeutung erlangen, hier vor allem: Klima, Vielfalt, Qualifizierung, Demokratie, Digitale Souveränität und kompetente Mediennutzung. Auch hier gilt es für evangelische Jugendarbeit weiterhin auf der Höhe der Zeit zu sein und die jugendpolitische Interessensvertretung aus jugendverbandlicher Perspektive auszugestalten.
Politische Bildung:
Zur Politischen Bildung gehört die jugendpolitische Unterstützung der kommunalen Vertretungen in Jugendringen und Jugendhilfeausschüssen im Rheinland. Sie umfasst sowohl die Verbreitung und Vermittlung allgemeiner und aktueller themenspezifischer Inhalte als auch individuelle jugendpolitische und strategische Beratung, Vernetzung von Akteuren, Identifikation von aktuellen und kommenden Herausforderungen und Entwicklung von Strategien zu deren Bearbeitung.
Angebot des Referates:
Das Referat übernimmt die Geschäftsführung des Jugendverbandes Evangelische Jugend im Rheinland.
Das Referat wirkt in jugendpolitischen Gremien und Arbeitsgruppen auf Landesebene NRW (wie AEJ NRW, Jugendpolitischer Ausschuss) sowie auf Bundesebene mit. Im Auftrag der Gremien sind weitere Vertretungen auf Landes- und Bundesebene möglich. Das Referat sorgt für einen Rückfluss von Informationen in die Strukturen.
Das Referat bereitet weitere relevante Informationen und politische Positionen für Fachkräfte, (jugendpolitische) Gremien und die Praxis evangelischer Jugendarbeit auf und unterstützt bei der Entwicklung eigener Positionen. Das Referat unterstützt bei der Entwicklung von Strategien für das Agieren auf Landes- und kommunaler Ebene.
Das Referat unterstützt die Aktiven auf kommunaler Ebene (z.B. bei der Mitwirkung in Jugendhilfeausschüssen).
Das Referat unterstützt und berät zum Themenfeld der politischen Bildung.
Referent: Roland Mecklenburg
Referat 4 – Erika Georg-Monney
Mit den Schwerpunkten:
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· Rechte von Kindern und Jugendlichen / Kinderpolitik · Prävention und Intervention im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt, Netzwerk Vertrauenspersonen der EKiR · Arbeit mit Kindern · Jugendtheologie / Spiritualität junger Menschen
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Rechte von Kindern und Jugendlichen / Kinderpolitik
Das Themenfeld Rechte von Kindern und Jugendlichen ist umfangreich und umfasst in der Jugendverbandsarbeit vorwiegend die Rechte auf:
- Beteiligung
- Schutz
- angemessene Lebensbedingungen
- Spiel und Erholung
Grundlegend für das Arbeitsfeld ist die UN-Kinderrechtskonvention, deren Bekanntmachung und Umsetzung in der Jugendverbandsarbeit sowie ein umfassender Kindesschutz. Aktuelle Themen sind und bleiben u.a. die Bekämpfung von Kinderarmut, angemessene Beteiligungsformate/ Partizipation von Kindern, die ökologischen Kinderrechte, die kinderrechte-basierte Erstellung von Konzeptionen für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern. Innerhalb der AEJ NRW arbeitet das Referat mit an kinderpolitischen Fragestellungen und Positionierungen.
Prävention und Intervention im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt, Netzwerk Vertrauenspersonen
Beratung und Unterstützung in Fragen der Prävention von sexualisierter Gewalt und Intervention sind ein wichtiger Bereich der Arbeit des AfJ. Das Referat bringt entsprechendes Wissen in den Jugendverband EJiR sowohl auf Landes- als auch auf Kirchenkreis- und Gemeindeebene.
Arbeit mit Kindern in der Jugendarbeit:
Das Referat ist zuständig für pädagogische und konzeptionelle Fragen in der Arbeit mit 6-12Jährigen im Jugendverband, besonders im Hinblick auf die Themen Partizipation, Teilhabe an Entscheidungen und Lebensweltorientierung. Handlungsleitende Ziele sind das Ernstnehmen von Kindern als Subjekte ihres Handels, Empowerment und unterstützende Begleitung ihrer Entwicklung in Gruppen, Projekten und Ferienangeboten.
Jugendtheologie / Spiritualität junger Menschen:
Das Referat setzt sich mit Grundfragen der Jugendtheologie und religionspädagogischen Fragestellungen für die Jugendarbeit und die Arbeit mit Kindern auseinander. Es wird gefragt, welche Inhalte, Formen, Beziehungen für den Glauben von jungen Menschen heute grundlegend sind. Das Referat nimmt sowohl die Fachdiskussion als auch die direkte Rückmeldung aus Gemeinden, Jugendkirchen und weiteren Bezügen ev. Jugendarbeit wahr. Beratung, Begleitung sowie Unterstützung bei der Entwicklung von Modellprojekten vor Ort und auf Landesebene gehören zum Aufgabenfeld. Dabei ist die Beteiligung junger Menschen und deren Ermutigung zur Findung eigener Ausdrucksweisen ihres Glaubens handlungsleitend.
Angebot des Referates:
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte zu pädagogischen und konzeptionellen Fragen in der Arbeit mit 6-12Jährigen in der evangelischen Jugendarbeit. Es bietet entsprechende Bildungsangebote an. Das Referat berät im Bereich der Qualifizierung von Haupt- und Ehrenamtlichen für die Arbeit mit 6-12Jährigen. Des Weiteren werden Mitarbeiter*innen und Träger in Finanzierungsfragen beraten und unterstützt.
Das Referat informiert über Kinderrechte und arbeitet auf Landesebene mit an kinderpolitischen Fragestellungen und Positionierungen. Den o.g. Themen entsprechend und je zu aktuellen Herausforderungen werden Fortbildungsveranstaltungen für die Evangelische Jugend im Rheinland analog und digital angeboten, bzw. Seminare und Tagungen auf der Ebene der Kirchenkreise konzeptionell oder konkret mit der Ausgestaltung von Inhalten unterstützt und Akteur*innen vernetzt.
Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die Beratung und Unterstützung von Fachkräften und Gremien zu Fragen der Prävention sexualisierter Gewalt und Intervention. Das Referat wirkt im Netzwerk Vertrauenspersonen der EKiR mit und bietet Präventionsschulungen für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit an. (Die aktuelle Stelleninhaberin ist eine der landeskirchlichen Vertrauenspersonen.)
Das Referat berät und unterstützt in Fragen zeitgemäßer Jugendtheologie und religionspädagogischer Ansätze in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (z.B. im Themenfeld Jugendkirche). Das Referat vernetzt die Aktiven im Feld – im Bereich der EKiR und darüber hinaus.
Referentin: Erika Georg-Monney
Referat 5 – Kristina Leimbach-Goerlt
Fachkraftstelle (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW – ELAGOT)
Mit dem Schwerpunkt:
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· Offene Kinder- und Jugendarbeit
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Die Arbeit des Referats „Evangelische Offene Kinder- und Jugendarbeit“ ist eingebunden in die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW (ELAGOT NRW).
Offene Kinder- und Jugendarbeit:
Das Land NRW hat den Status und die Funktion Offener Kinder- und Jugendarbeit im Kinder- und Jugendfördergesetz NRW (KJFöG) beschrieben. Das Gesetz erfasst sowohl dessen breites, konzeptionell stark differenziertes Förderangebot (§12) als auch dessen Präventions- und Querschnittsaufgaben (§§ 2-4,6 und 7). Über den Kinder- und Jugendförderplan NRW werden viele offene Einrichtungen gefördert. Träger der Evangelischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind Kirchengemeinden und -kreise, die Diakonie, sowie Vereine und Verbände.
Die Ziele von Offener Kinder- und Jugendarbeit sind im SGB VIII §11 geregelt. Durch die Bereitstellung von erforderlichen Angeboten soll die Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen entwickelt und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung sowie zu sozialem Engagement angeregt werden. Die Angebote sollen an den Interessen der Jugendlichen anknüpfen, von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden.
Aufgrund der Vielfalt an Themen, die im Handlungsfeld relevant sind und aufgrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, ergeben sich eine Vielzahl von Inhalten innerhalb des Referats. Beispielhaft zu nennen sind die Themen Inklusion, Anspruch auf Ganztagsförderung (GaFöG), Armut und prekäre Lebenssituationen sowie Mentale Gesundheit. Das Referat unterstützt Fachkräfte in ihrer professionellen Auseinandersetzung mit diesen Themen.
Angebot des Referates:
Hauptaufgaben des Referates sind die Beratung und Begleitung von Trägern und Fachkräften aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie die Vertretung von fachlichen und jugendpolitischen Interessen von Trägern, Einrichtungen und Fachkräften auf der Landesebene in NRW, auf der Bundesebene, in der AEJ NRW und in weiteren innerkirchlichen Gremien.
Die in Einrichtungsbesuchen und Beratungen aufkommenden Themen, Fragestellungen oder Problemlagen werden innerhalb des Referats aufgegriffen und in bedarfsgerechte Angebote umgesetzt z.B. im Rahmen von regelmäßigen Fachtagen und Fortbildungen.
Referentin: Kristina Leimbach-Goerlt
Schwerpunkt
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· Sexuelle Bildung
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Rahmenbedingungen:
Referat 6 ist eine Landesfachstelle für Sexuelle Bildung in evangelischer Offener Kinder- und Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit (NRW). Eine zweite Landesfachstelle ist im Amt für Jugendarbeit der EKvW verortet. Die beiden Stellen arbeiten als Team „Sexuelle Bildung für die Evangelische Jugend NRW“ zusammen.
Sexuelle Bildung:
Seit 2021 sind Einrichtungen der Evangelischen Kirche durch die Kirchengesetze zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und das Landeskinderschutzgesetz NRW verbindlich aufgefordert, neben Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt auch sexualpädagogische Konzepte zu erarbeiten. Auf dieser Grundlage entfalten sich die Bemühungen des Referates dahingehend, das Thema Sexuelle Bildung umfassend strukturell und pädagogisch voranzubringen.
Die Stärkung von (sexueller) Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit stehen in der Sexuellen Bildung im Fokus der Prävention sexualisierter Gewalt, im Kontext eines erweiterten Gewaltbegriffes. Die Schaffung sichererer Räume (safer spaces) in der Evangelischen Jugend NRW wird zur Entwicklung und Ausformung positiver Ansätze von Empowerment und Partizipation junger Menschen im Sichtfeld intersektionaler Diskriminierung gefördert.
Um das neue Handlungsfeld der Sexuellen Bildung als Profession zu stabilisieren, werden Qualitätsstandards (weiter-) entwickelt.
Angebot des Referates:
Das Referat fokussiert auf moderne sexualpädagogische Haltungen und Angebote. Es bietet Begleitung und Unterstützung von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie Leitungspersonen in der Evangelischen Jugend NRW in einem lebenslang andauernden Prozess des Verständnisses von Wertschätzung gegenüber Sexualität, Beziehung, Körper und Identitäten. Eine professionelle Auseinandersetzung zu diesen Themen wird den in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätigen Personen in Form von Beratung, Schulungen, Fachtagungen, kollegialem Austausch und durch die Bereitstellung von Material ermöglicht.
Referentin: Isa Dvorak
Mit den Schwerpunkten
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· Digitale Lebenswelten · Jugendkultur / Jugendkulturpädagogik · Wissensmanagement und Kollaboration
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Digitale Lebenswelten:
Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in einer digitalen Welt und sind Teil dieser. Für das Verständnis der Lebenslagen von jungen Menschen ist es unerlässlich die digitalen Lebenswelten in den Blick zu nehmen. Evangelische Kinder- und Jugendarbeit steht vor der Herausforderung, Kindern und Jugendlichen auch im digitalen Raum Angebote zu machen und so in ihrer Lebenswelt präsent zu sein. Dies setzt voraus, sowohl die Chancen als auch die Risiken von Tools, Apps und Portalen zu kennen sowie aktuelle Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die Inhalte zu erkennen. Das Referat unterstützt Verantwortliche in der Jugendarbeit (berufliche und ehrenamtliche Multiplikator*innen) darin, die Potentiale von Digitalität zu identifizieren und sie produktiv einzusetzen.
Jugendkultur / Jugendkulturpädagogik:
Jugendkulturarbeit folgt einem Verständnis von kultureller Bildung, das selbstorganisiertes ästhetisch-gestalterisches Handeln und Lernen in Gleichaltrigengruppen mit einem starken lebensweltlichen Bezug in den Mittelpunkt rückt. Es gilt, im Sinne des Empowerments, an die vorhandenen Ressourcen Jugendlicher, an ihre Interessen und Fähigkeiten, anzuknüpfen und diese zu stärken. Von zentraler Bedeutung ist es, offen für gesellschaftlichen Wandel und sensibel für jugendkulturelle Ausdrucksformen (und deren Eigensinn) zu bleiben.
Wissensmanagement und Kollaboration:
Digitale Arbeitsplattformen und Tools machen es möglich: Wissen kann in Echtzeit miteinander erarbeitet, diskutiert und geteilt werden. Das Referat 7 überprüft, welche Chancen die technologischen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Kommunikation und Wissensteilung im Feld der Jugendarbeit bieten. Es initiiert Anwendungsexperimente, begleitet und wertet diese aus.
Angebot des Referates:
Das Referat berät und unterstützt die Verantwortlichen in Gremien, Gemeinden und Kirchenkreisen darin, als evangelische Kinder- und Jugendarbeit bewusst und reflektiert digitale Räume zu erschließen und in ihrer Arbeit zu nutzen. Dazu bietet das Referat neben der Beratung für konkrete Fragestellungen in einzelnen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen Fachtage, Workshops und weitere Formate an.
Das Referat vernetzt Fachkräfte aus der Jugendarbeit mit Fachleuten aus der Medienpädagogik und des Kindesschutzes. Es fördert den Austausch und lotet die Möglichkeiten von Kooperationen auf unterschiedlichen Ebenen aus und berät bei der konkreten Ausgestaltung.
Das Referat gibt Impulse für kulturpädagogische Angebote im Bereich der evangelischen Jugendarbeit. Es initiiert und entwickelt partizipativ Projekte, die Aspekte digitaler Lebenswelten und von Kulturpädagogik verbinden.
Das Referat berät und unterstützt in Fragen des Wissensmanagements und der Kollaboration.
Das Referat 7 ist zudem Redaktionssitz des monatlichen Newsletters des AfJ, in welchem eigene, EKiR- und bundesweite Themen sowie Förder- und Fortbildungsangebote für an der Jugendarbeit Interessierte gebündelt aufbereitet werden.
Referent: Nils Kruse
Mit den Schwerpunkten
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Öffentlichkeitsarbeit:
· Kommunikative und operative Schnittstelle (AfJ-EJiR-EKiR-Öffentlichkeit) · Digitale und klassische Öffentlichkeitsarbeit · Kommunikationskonzeption
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Kommunikative und operative Schnittstelle (AfJ-EJiR-EKiR-Öffentlichkeit):
Das Referat ist in vielerlei Hinsicht eine Schnittstelle. Es verbindet in konzeptioneller sowie operativer Hinsicht das Amt für Jugendarbeit als Veranstalter, Geschäftsstelle des Jugendverbandes, eigener kommunikativer „Player“ und Teil der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Jugendverband EJiR, dessen Vorstand und Mitgliedern. Darüber hinaus ist das Referat Knotenpunkt zwischen Amt/Jugendverband und der Evangelischen Kirche im Rheinland. Über die kirchen-/verbandsinterne Ebene hinaus verbindet das Referat, vor allem über digitale Kanäle und die darin stattfindende Kommunikation, die oben genannten „Player“ mit der allgemeinen Öffentlichkeit.
Digitale und klassische Öffentlichkeitsarbeit:
Neben der klassischen Öffentlichkeitsarbeit reagiert das Referat auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen und initiiert begründete und konzeptionell sinnvolle Experimente (vor allem im digitalen Raum).
Kommunikationskonzeption:
Ein elementarer Teil der Stelle ist die Umsetzung einer dynamischen, fakten- und datenbasierten Kommunikationskonzeption für das Amt für Jugendarbeit und den Jugendverband EJiR. Das stetige und langfristige Sammeln relevanter Daten und Rückmeldungen über die bisherige Kommunikation bildet hierfür die Basis.
Angebot des Referates:
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte und Aktive der EJiR in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Beratung zu Nutzung und Ziel von social media im Bereich der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit). Fachwissen wird in die Praxis eingebracht. Das Referat bietet Bildungsformate für haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Jugendarbeit an und stellt vertiefendes Material zur Verfügung.
Das Referat ist zuständig für die praktische Öffentlichkeitsarbeit des Amtes für Jugendarbeit und der Evangelischen Jugend im Rheinland.
Referentin: Sandra Olesch
Referat 9 (in Kooperation mit dem Ev. Jugendreferat Köln und Region mit 50%, Dienstsitz in Köln) – Noël Bosch
Mit den Schwerpunkten:
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· Entwicklung zukunftsweisender Projekte für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit / Beratung und Begleitung von Verantwortlichen vor Ort · Projektmanagement / Projektleitung · Event-Kommunikation
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Entwicklung zukunftsweisender Projekte für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit, Beratung und Begleitung von Verantwortlichen vor Ort:
Für die Evangelische Jugend spielen Veranstaltungen eine wichtige Rolle. Sie sind Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und der Vergewisserung. Sie stärken die Sichtbarkeit evangelischer Kinder- und Jugendarbeit innerhalb und außerhalb kirchlicher Strukturen. Charakteristisch ist die Vielfältigkeit der durchgeführten Veranstaltungen und Events, sei es in Bezug auf die inhaltliche Ausrichtung, die angesprochene Altersgruppe, die geplante Teilnehmendenzahl oder die angestrebte Reichweite. Grundlegend bei der Planung und Durchführung sind die Prinzipien evangelischer Jugendarbeit, besonders die Aspekte Lebensweltorientierung, Partizipation und Inklusion.
Projektmanagement / Projektleitung:
Das Referat ist maßgeblich an der Planung und Durchführung von Veranstaltungen/Events des Jugendverbandes der Evangelische Jugend im Rheinland, sowie der Evangelischen Jugend in Köln und Region beteiligt. Dazu gehören alle wesentlichen Elemente des Projektmanagements und der Projektleitung.
Event-Kommunikation:
Der Kommunikation rund um Veranstaltungen und Events kommt eine grundlegende Bedeutung zu. In Zusammenarbeit mit dem Referat 8 (Öffentlichkeitsarbeit) sowie der Öffentlichkeitsreferentin des Jugendreferates Köln und Region wird die öffentliche Event-Kommunikation konzipiert und durchgeführt.
Angebot des Referates:
Das Referat begleitet verantwortlich die bestehenden Veranstaltungsformate der Evangelischen Jugend im Rheinland und der Evangelischen Jugend in Köln und entwickelt diese in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Vorstand sowie dem Team des AfJ / des Jugendreferates Köln und Region weiter. Das Referat entwickelt in Zusammenarbeit mit den weiteren Verantwortlichen neue, zukunftsweisende Veranstaltungsformate der EJiR / Ev. Jugend Köln und setzt diese um (Projektleitung).
Das Referat berät und unterstützt in Fragen zur Planung, Finanzierung und Durchführung von – insbesondere innovativen, zukunftsweisenden – Projekten der Jugendarbeit. Gemeint sind vor allem (größere) Veranstaltungen und Events auf Ebene der Gemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche.
Es werden Fortbildungsangebote im Fachgebiet für haupt- und ehrenamtlich Tätige geplant und durchgeführt.
Standort Koblenz:
Mit den Schwerpunkten:
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· Jugendpolitik RLP (insbesondere jugendpolitische Vertretung)
· Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung[3] (Konziliarer Prozess, SDGs-Agenda 2030) Als Schwerpunkte: · Fairer Handel · Friedensbildung · Bildung für nachhaltige Entwicklung
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Jugendpolitik RLP:
Neben den großen Zukunftsthemen wie Inklusion, Ganztag, Demokratie und Diversität adressiert die jugendpolitische Arbeit in RLP insbesondere die strukturellen Grundlagen von Jugend(verband)arbeit. Dabei geht es sowohl um die anwaltschaftliche Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen als auch um die Sicherung einer personell wie finanziell angemessen ausgestatteten professionellen Jugendarbeit.
Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung:
„Wir engagieren uns als Gemeinschaft der Glaubenden für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung und bringen die Gottesfrage und eine transformative Spiritualität in die großen Herausforderungen unserer Zeit ein.“[4]
Diese Vision der Kirchenleitung ist sowohl Handlungs- wie Bildungsauftrag und begründet das Engagement des Referats zu den Themen des konziliaren Prozesses, dessen säkulares Pendant die 2015 von der UN beschlossene Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) darstellt. Diese Themen werden im Referat im Sinne einer transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung für die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit in den Kirchenkreisen und -gemeinden aufbereitet. Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, globale Entwicklungsprozesse sowie Zusammenhänge von lokalen und globalen Entwicklungen zu erkennen, kritisch zu reflektieren und sich als Akteur*innen des Wandels wirksam für sozial-ökologische Transformation einzusetzen und diese mitzugestalten. Die Perspektive des Glaubens und die damit verbundenen religionspädagogischen Herausforderungen werden dabei immer mitgedacht.
Neben Nachhaltigkeitsthemen spielt die Friedensbildung eine wichtige Rolle. Friedensbildung initiiert und begleitet ganzheitliche und am Leitwert Frieden orientierte Lernprozesse, fördert konstruktive Formen der Auseinandersetzung mit den zwischenmenschlichen Konflikt- und Gewaltpotentialen und leistet dadurch einen Beitrag zur Friedensfähigkeit von Menschen und Gruppen. Als politische Bildung schlägt sie dabei einen Bogen von der individuellen Ebene, auf der Konzepte zur Gewaltprävention ansetzen, über die gesellschaftliche bis hin zur internationalen Ebene. Hierbei gibt es Schnittstellen mit Globalem Lernen, Demokratiebildung und BNE.
Angebot des Referates:
Das Referat nimmt die jugendpolitische Vertretung auf Landesebene wahr. Grundlage der jugendpolitischen Arbeit in RLP ist die Vernetzung und Kooperation mit den anderen beiden Landeskirchen (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, Evangelische Kirche der Pfalz) in der aej-rlp. Das Referat fördert und berät die Fachkräfte in den Kirchenkreisen bei der kommunalpolitischen Arbeit.
Das Referat bietet Beratung, Unterstützung sowie (Fort-)Bildungsangebote in unterschiedlichen Formaten zum inhaltlichen Schwerpunkt “Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ für Fachkräfte, Ehrenamtliche sowie Gremien. Es hat dabei über die Region Rheinland Süd die gesamte EKiR im Blick und kooperiert mit unterschiedlichen kirchlichen und nichtkirchlichen Stellen/Einrichtungen/Organisationen. Im Referat werden Formate und Materialien erarbeitet, die Unterstützung im Umgang mit Verunsicherung und Orientierungslosigkeit angesichts weltpolitischer Entwicklungen bieten.
Das Referat initiiert und wirkt an Kampagnen und Projekten mit Bezug zum inhaltlichen Schwerpunkt mit.
Referent: Andreas Roschlau
Referat 11 – Rainer Steinbrecher
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· Förderpolitik RLP · Finanzen / Fundraising / Beratung internationale Jugendarbeit · Schnittstelle Jugendarbeit/Konfirmand*innenarbeit (Schwerpunkt Rheinland Süd) · Partizipation
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Förderpolitik RLP
Die spezifischen Bedingungen bei der Förderung im Bereich Kinder- und Jugend im Land Rheinland-Pfalz erfordern eine entsprechende Expertise und Engagement auf Landesebene (Mitwirkung in Gremien, Fachberatung, Vernetzung, Unterstützung).
Finanzen / Fundraising / Beratung internationale Jugendarbeit
Eine angemessene finanzielle Ausstattung ist grundlegend für die Gestaltung von evangelischer Kinder- und Jugendarbeit. Die Förderlandschaft mit ihren jeweiligen Förderrichtlinien und -kriterien ist vielfältig und teils unübersichtlich. Überblick und Fachexpertise sind für eine fundierte Beratung und Unterstützung notwendig, um passende Förderungen zu finden und zu beantragen.
Neben öffentlicher Förderung bedarf es weiterer (finanzieller) Mittel, um Kinder- und Jugendarbeit mittel- und langfristig zu gestalten. Fundraising bezeichnet die strategisch geplante Beschaffung von Ressourcen – Geld, Zeit, Sachmittel und Know-How – für das Handlungsfeld.
Durch internationale Begegnungen werden bereits in der Jugend Einstellungen und so auch Biografien geprägt. Junge Menschen sehen über ihre direkten Bezüge hinaus, tauchen in die Lebenswelten anderer ein und begegnen sich. Finanzierung internationaler Jugendarbeit stellt Träger vor Herausforderungen. Das Referat leistet fachliche Unterstützung in Finanzierungsfragen.
Schnittstelle Konfirmand*innenarbeit / Jugendarbeit (Schwerpunkt Rheinland Süd)
Besonders angesichts der Herausforderungen, die sich in ländlichen Flächenkirchenkreisen stellen, ist es wichtig, die Schnittstelle zwischen evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und der Konfirmand*innenarbeit bewusst zu gestalten und konzeptionell zu verankern. Die Verzahnung und der Übergang zur Jugendarbeit sollen gewährleistet werden.
Partizipation
Partizipation gehört zu den Grundprinzipien evangelischer Kinder- und Jugendarbeit. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat sich das Ziel gesetzt, die Partizipation junger Menschen in allen Bereichen und auf allen Ebenen der Kirche zu fördern. Von 2020 bis Ende 2023 hat die EKiR ein Partizipationsprojekt mit vier Modellprojekten durchgeführt.
Seit April 2025 ist das Kinder- und Jugendvertretungsgesetz in der EKiR in Kraft. Bei der Umsetzung jugendverbandlicher Standards in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen stellen sich den Trägern (praktische) Fragen. Es bedarf einer fachlichen Beratung und Begleitung, um Wirkung vor Ort und in der Fläche zu erzielen.
Angebot des Referates:
Das Referat wirkt jugendpolitisch mit dem Schwerpunkt Förderpolitik RLP. Es hat die aktuellen Entwicklungen auf Landes- sowie auf kommunaler Ebene im Blick und berät und unterstützt die Jugendreferate in Fragen von Förderung und Förderpolitik. Ziel ist es, die Jugendarbeit in den Kirchkreisen finanziell und strukturell zukunftsfähig aufzustellen.
Das Referat informiert über Möglichkeiten finanzieller Förderung für Projekte der Kinder- und Jugendarbeit auf unterschiedlichen Ebenen, (insbesondere durch Landes-, Bundes- und EU-Mittel) und vermittelt diese. Es bietet Schulung und Beratung der Jugendreferate im Themenbereich Fundraising und unterstützt bei der Entwicklung von passenden Strategien und deren Umsetzung.
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte bei der Planung von internationaler Jugendarbeit besonders im Hinblick auf Finanzierungs- und Förderfrage, sowie bei inhaltlichen Grundfragen.
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte und Verantwortliche in Gemeinden und Kirchenkreisen in Fragen der konzeptionellen und praktischen Verzahnung von Konfirmand*innen- und Jugendarbeit unter den spezifischen Bedingungen von Rheinland Süd.
Das Referat berät und unterstützt Fachkräfte und Gremien in Kirchengemeinden und Kirchenkreisen in Fragen der Partizipation von Kindern- und Jugendlichen mit besonderem Augenmerk auf die Frage wie sie sich in kirchliche Entscheidungsprozesse einbringen können.
Das Referat berät und unterstützt Kirchengemeinden und Kirchenkreise bei der Umsetzung des Kinder- und Jugendvertretungsgesetzes und den damit verbundenen inhaltlichen und praktischen Fragen.
[1] Sustainable Development Goals, www.17ziele.de
[2] Prof. Dr. Paul-Stefan Roß zu „Ehrenamt 4.0.“ https://www.drs.de/ansicht/artikel/das-neue-ehrenamt-ist-vielfaeltig-kurzfristig-und-digital.html
[3] Sustainable Development Goals, www.17ziele.de
[4] E.K.I.R. 2030 – Wir gestalten „evangelisch rheinisch“ zukunftsfähig. Ein Positionspapier der Kirchenleitung der EKiR, S.8
