Seit dem 1. Februar hat das Amt wieder tatkräftige Unterstützung bekommen. Rainer Steinbrecher bereichert uns in Koblenz mit seiner jahrelangen Erfahrung auf der Stelle Jugendbildungsreferent für Förderpolitik, Finanzen und Fundraising, Partizipation, Schnittstelle Jugend- und Konfirmand*innenarbeit. Wir freuen uns sehr Rainer bei uns im Team begrüßen zu können.
Als gebührenden Einstieg und zur Vorstellung haben wir dem Kollegen traditionell unsere „Neu im Amt“-Fragen gestellt:
Wer sind Sie und was macht Sie aus?
Mein Name ist Rainer Steinbrecher. Ich bin Dipl. Religionspädagoge und Diakon. Studiert habe ich an der Ev. FH Hannover, die es so leider nicht mehr gibt. Gearbeitet habe ich seit 1997 sowohl in der Rheinischen als auch Hannoverschen Landeskirche, in Kirchengemeinden, Diakonie und Kirchenkreisen.
Mein Schwerpunkt war dabei immer die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich glaube mich macht aus, dass mir immer mein gegenüber das Wichtigste ist. In den letzten Jahren war das die Ev. Jugendbildungsstätte Merzbach, die ich 12 Jahre lang geleitet habe und die 13 Kirchengemeinden, mit ihren hauptamtlich Mitarbeitenden.
Was begeistert Sie an Ihrer neuen Stelle im Amt und wie sind Sie dazu gekommen?
Nach 12 Jahren als Synodaler Jugendreferent und Leiter einer Bildungsstätte, war es Zeit, mich noch einmal zu verändern und neu zu erfinden. So habe ich mich auf die Suche nach neuen Herausforderungen gemacht. Gefunden habe ich die Stelle als Bildungsreferent im Amt für Jugendarbeit, welche mich sehr neugierig gemacht hat. Begeistert hat mich die Idee, noch mehr jugendpolitisch und in einem größeren Kontext wirken zu können, aber auch auf landeskirchlicher Ebene die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen zu unterstützen. Meinen Auftrag verstehe ich als Dienstleistung an den Menschen, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort verantworten und durchführen. Ihre Problemstellungen und Herausforderungen gilt es wahr zu nehmen und mit Beratung und/oder Fortbildungsangeboten zu unterstützen.
Was würden Sie in ihrer neuen Position gern erreichen?
Erreichen möchte ich, das noch mehr als jetzt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden und Kirchenkreisen wert geschätzt wird. Wenn hier nicht noch mehr Anstrengungen unternommen werden, geht uns die Zukunft der Kirche von Board. Dann verliert das Schiff, was sich Gemeinde nennt, die Rekruten, die in naher Zukunft das Steuer übernehmen sollen.
Mein Ziel ist es, dass wir eine frische, offene, bunte und vielfältige Kirche bleiben. Eine Kirche, die ihren Blick vor den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen nicht verschließt, bereit ist, für ihre Überzeugungen zu kämpfen und sich den Entwicklungen an so manchen Stellen entgegen stellt.
- Rainer Steinbrecher
- Jugendbildungsreferent für Förderpolitik, Finanzen und Fundraising, Partizipation, Schnittstelle Jugend- und Konfirmand*innenarbeit
- Mobil: +49 152 25378469
- steinbrecher@afj-ekir.de
