Seit dem 1. März ist das Amt nun wieder voll besetzt. Cornelia Maria Kluth kommt von außerhalb der kirchlichen Strukturen und komplettiert beziehungsweise ergänzt uns ab sofort mit ihrer tiefreichenden Expertise als Referentin für Inklusion, Ehrenamt und Freizeitenarbeit.
Wie es die Tradition will, haben wir der neuen Kollegin zum Einstieg und zur Vorstellung natürlich unsere „Neu im Amt“-Fragen gestellt:
Wer sind Sie und was macht Sie aus?
Ich heiße Cornelia Maria Kluth. Ich habe an der Hochschule Düsseldorf (damals noch FH Düsseldorf) Sozialarbeit/Sozialpädagogik studiert, und im Anschluss im Bereich Arbeit & Qualifizierung und in der inklusiven Berufsorientierung für Jugendliche gearbeitet. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport (Schwimmen, Badminton), mache Ausflüge mit dem Fahrrad oder meinem alten Vespa Roller.
Was mich ausmacht: Ich lasse mich gern auf neue Menschen und Situationen ein und kann gut zuhören. Ich bin nicht die Lauteste in der Runde, ich denke ich kann aber Dinge ganz gut auf den Punkt bringen und das Wesentliche erkennen. Ich bringe gerne Menschen zusammen, wenn ich der Meinung bin, dass sie von- und miteinander etwas Größeres schaffen können.
Was begeistert Sie an Ihrer neuen Stelle im Amt und wie sind Sie dazu gekommen?
Da dies meine erste Stelle bei der Evangelischen Kirche ist, ist dies für mich absolutes Neuland. Ich finde es super interessant, die Strukturen und Inhalte kennen zu lernen und in einem so großen Netzwerk zu arbeiten. Die Kirchen leisten einen großen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander, das wurde und wird in der öffentlichen Debatte leicht übersehen. Auch in meinem (beruflichen) Sichtfeld kam die Kirche lange nicht vor. Aus diesem Grund ist es für mich eine spannende Herausforderung und Eintauchen in ein Umfeld, das stark von Werten, Gemeinschaft und persönlichem (auch und vor allem ehrenamtlichen) Engagement lebt.
Nachdem ich über 8 Jahre in der inklusiven Berufsorientierung im Kontext Schule gearbeitet habe, kam bei mir der Wunsch nach Veränderung auf. Ich wollte raus aus der Schule und meine Themen erweitern. Die außerschulische Jugendarbeit mit dem Fokus auf Inklusion, Ehrenamt und Freizeitenarbeit beim Amt für Jugend der Evangelischen Kirche im Rheinland kam daher wie gerufen und ich habe mich einfach beworben.
Was würden Sie in ihrer neuen Position gern erreichen?
Dass das Thema Inklusion nicht nur ein Label ist und bleibt, sondern in allen Bereichen unserer Gesellschaft präsent ist. Dies benötigt einen ständigen Austausch, Reflexion und Veränderungswillen, von allen Seiten. Inklusion ist ein Querschnittsthema, es geht nicht nur um Teil-“Habe“, sondern auch um Teil-“Gabe“. Was kann Jede*r geben, damit ein Miteinander und Voneinander gelingt? In Kontakt kommen, Potenziale erkennen und fördern, Rahmenbedingungen für ein Gelingen schaffen, Wissen und Erfahrungen weitergeben – das sind nur einige Meilensteine, die ich erreichen möchte.
Ich bin gespannt auf den Austausch mit jungen Menschen, Erwachsenen, Ehren- und Hauptamtlichen, um gemeinsam an einer normalen Sache zu arbeiten, für die es hoffentlich bald keine extra Schublade mehr braucht. Vielleicht kann ich als bisher „Externe“ an der ein oder anderen Stelle eine andere Brise einbringen. Ich freue mich auf den Austausch!
Und wir freuen uns auf die Arbeit mit dir, liebe Cornelia!
