Bericht Landessynode

Bericht über die 80. Landessynode

Top-Themen:

  • Einsparmaßnahmen
  • Kirchliche Rechtsformen
  • Meldestelle zum Thema Rassismus
  • Gemeinsamer Stand EJiR & Amt für Jugendarbeit

 

Finanzstrategie

 

Die 79. Landessynode hat Anfang 2025 ein Einsparziel von 33 Millionen beschlossen. Daraufhin trafen sich verschiedene Arbeitsgruppen und Prozesse wurden angestoßen, um der Landessynode 2026 Vorschläge zu möglichen Einsparungen vorlegen zu können.

Diese Vorschläge und Ideen (Einsparung von 31,8 Millionen Euro) lagen der diesjährigen Landessynode vor und wurden weiter beraten.

Abschließend wurde eine Einsparung von 30,7 Millionen Euro verabschiedet. Große Einsparungen werden durch die Transformierung der Ev. Studierendengemeinden auf Kirchenkreisebene, die Einrichtung von Elternbeiträgen an den Ev. Schulen und der Ablösung vom Haus der Stille (ab 2029 soll das Haus den Betrieb ohne Kirchensteuermittel weiterbetreiben).

Kritisch gesehen wurde, dass vor allem an Personen/Stellen gespart wurden, die in der aus marginalisierten Gruppen stammen, die unterstützen und/oder in der Landessynode wenig Lobby haben.

 

 

Kirchliche Rechtsform und die Pfarrversorgung

 

Mit Blick auf die Entwicklung von Gemeinden und der immer geringer werdenden Zahl an Pfarrpersonen wurden nun Modelle im neu gefassten Pfarrstellengesetz entwickelt.

Zum einen soll es möglich sein eine pastorale Versorgung über ein gemeindeübergreifendes Modell zu gewährleisten oder auch die Versorgung über ein Kirchenkreismodell, Anstellung auf Kirchenkreisebene, zu ermöglich. Um diese beiden Modelle zu ermöglichen wurden die Kirchenordnung und das Kirchenorganisationsgesetz entsprechend geändert.

 

Eine mögliche Einführung einer Körperschaft kirchlichen Rechtsform wurde zur Prüfung freigegeben. Eine erste Einschätzung dazu wird es 2028 geben.

Errichtung einer Meldestelle für Rassismus

Im Juli 2025 wurde ergänzend zur bestehenden Meldestelle eine weitere Anlaufstelle eingerichtet: Sie richtet sich speziell an beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende, die im kirchlichen Kontext rassistische Erfahrungen gemacht haben. Die EJiR begleitet diese Meldestelle als ideelle Mitträgerin. Im Rahmen der Landessynode wurde das Angebot erneut vorgestellt und fand auch darüber hinaus in verschiedenen Zusammenhängen wiederholt Beachtung.

Kontakt per Mail an meldestelle.rassismus@ekir.de oder Telefon 0211 4562-170

 

Weitere Infos unter: https://mediencenter.ekir.de/resource/A/94484

 

Stand EJiR & Amt für Jugendarbeit

Für eine gelungene und einladende Repräsentation sorgte der gemeinsame Stand der Evangelische Jugend in Rheinland (EJiR) und des Amt für Jugendarbeit. Die Landessynodalen erhielten dort vielfältige Informationen zur Jugend(verbands)arbeit, zu AC26 sowie zur Arbeit der EJiR.

Ganz im Sinne der Jugendarbeit durfte auch der spielerische Aspekt nicht fehlen: Am Kicker konnte gespielt werden, und eine Fotobox lud dazu ein, mit persönlichen Statements zur Jugend kreative Bilder zu gestalten.

Ein herzlicher Dank gilt allen Ehrenamtlichen, den Mitarbeitenden der Jugendreferate sowie den Referent*innen des Amts für Jugendarbeit, die den Stand konzipiert, gestaltet und betreut haben. Mit ihrem Engagement haben sie zu einer starken und lebendigen Repräsentation der Evangelischen Jugend beigetragen.