Einsetzung des Ausschusses „IÖNJA“
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Die Delegiertenkonferenz beschließt die Einsetzung eines Ausschusses für internationale, ökumenische und auf nachhaltige Entwicklung bezogene Jugendarbeit.
Im Zentrum des Arbeitsauftrags des Ausschusses stehen die internationale, interkulturelle und ökumenische Zusammenarbeit sowie eine Jugend- und Bildungsarbeit, die sich dem Frieden, der Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet sieht. Handlungsleitend für den Ausschusses ist dabei die 2015 von der UN verabschiedete Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie bietet einen strukturellen Rahmen und greift die Themen des ökumenischen Konziliaren Prozesses‚ globale gerechte Strukturen und Beziehungen, friedliche und sichere Verhältnisse und die Bewahrung allen geschaffenen Lebens‘ auf. Dabei betrachtet der Ausschuss die Themen unter einer globalen Perspektive, die auf dem Ansatz ökumenischer und interkultureller Arbeit basiert. Konkrete Aufgaben sind Qualifizierende Begleitung der interkulturellen, internationalen und ökumenischen Jugendarbeit Beratung des Vorstands zu aktuellen Fragestellungen im Kontext der Agenda 2030 Aufbereitung und Kommunikation von Agenda 2030-Themen sowie Erarbeitung von Beschlussvorlagen für die DK bzw. den Jugendverband Beratung und Begleitung von thematisch verwandten Projekt- und Arbeitsgruppen Austausch und Vernetzung von Akteur*innen aus dem Arbeitsfeld.
Begründung
Der Ausschuss für internationale, ökumenische und auf Nachhaltigkeit bezogene Jugendarbeit hat sich im Laufe der letzten Jahre mit einer großen Vielzahl an Themen befasst, die sich durch die Agenda 2030 rahmen lassen: Fairer Handel, Frieden, Klimagerechtigkeit, Rechtsextremismus, Gedenkstättenarbeit, Demokratiebildung, Europa,…
Auch wurden die konkreten Themen und Aufgaben des Ausschusses durch diverse Anfragen und Beauftragungen seitens der Delegiertenkonferenz und des Vorstands bestätigt und für den
Jugendverband fruchtbar gemacht. An dieser Stelle ist z.B. auf den DK-Beschluss „Eine andere Welt ist machbar!“ von 2020 zu verweisen.
Der Ausschuss ist darüber hinaus die Schnittstelle zu den AGs Friedensbildung und Faires Jugendhaus. Die Aktualität und Dringlichkeit der o.g. Themen hat den Ausschuss dazu bewogen, sich weiterhin mit dieser Themenvielfalt auseinanderzusetzen zu wollen, um in Hinblick darauf die Sprach- und Handlungsfähigkeit der Evangelischen Jugend im Rheinland zu fördern.
