Pressemeldung // AC26 – Der Jugendkongress

Am Samstag, den 13. Juni 2026, lud die Evangelische Jugend im Rheinland, der Jugendverband der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), zum ausverkauften Jugendkongress nach Aachen ein. Mit einem bunten Programm zwischen politisch-gesellschaftlichen Diskussionen, Lesungen, individuellen Kreativangeboten, vielfältigen Workshops, Bühnenprogramm, Escape-Games, innovativen Formaten wie Rave-Gottesdienst und Rock ’n’ Roll-Wrestling konnten Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren erfahren, ergründen, teilen, und mitgestalten, was sie bewegt.

 

Alles in Bewegung – Drei Orte, vielfältige Angebote, bewegende Themen

Im Dreieck zwischen Jugendkirche (JuKi), Viktoriaschule und Haus der Städteregion im Herzen von Aachen konnten sich Jugendliche, junge Erwachsene und Hauptamtliche über den Tag in drei Workshop-Slots genau das Programm zusammenstellen, das sie bewegt.

 

Beim Wrestling-Training mit Carlos Martinez selbstbestimmt körperliche Grenzen testen, Selbstwert und Präsenz ausbauen, beim Poetry-Slam mit Evgenija Kosov berührende Texte zum Thema Fremdsein und Identität verfassen oder sich bei Timo Schüsseler darüber austauschen wie man sich vom Nullpunkt zurück ins Leben kämpft. Kreativ werden, Dinge und die eigene Umgebung gestalten mit Kirstin Koecher, Paul Wesenburg oder Finja Schult oder mit Pfarrer der Queeren Kirche in Köln, Tim Lahr, Arzt und Influencer Aljosha Muttardi sowie Theologin und Historikerin Elinor Hoeke ergründen wie Queere Sichtbarkeit, gesellschaftlicher Aktivismus und persönlicher Glaube jungen Menschen helfen kann, ihren Platz in dieser Welt zu finden. Bei der Lesung von Ciani-Sophia Hoeder mehr über Klasse, Armut, Scham, Macht und darüber erfahren, warum das schöne Wort „Chancengleichheit“ oft mehr verspricht, als es am Ende hält oder über gemeinsames Singen mit Gitarren- und Cajonbegleitung zueinander finden.

 

All das konnten die Besucher*innen unter anderem in sich bewegen und in den Pausen entweder unter dem riesigen Fallschirmdach bei kostenlosem Kaffee, Getränken und Loaded Fries entspannen, den Schulzirkus „Configurani“ bestaunen oder mit der Schulband „Schepperts“, „Seven Heaven“ und dem Main Act, der Österreicherin Sandra Hesch, die unter anderem mit ihrem tiktok-Hit „Hey Hübscher“ anreiste, den Körper beim Tanzen und Mitsingen in Bewegung bringen.

 

Begrüßung, Abschluss und der Weg zum Kirchentag 2027

Bereits zur Begrüßung richteten Aachens Oberbürgermeister, Dr. Michael Ziemons, und aej Generalsekretärin Dr. Annika Schreiter einladende und motivierende Worte an die rund 500 Teilnehmenden. Das Vorstands-Team der EJiR, Carla Peekhaus, Julian Pannen und Jendrik Peters, holte das Publikum mit einem „bewegten“ liturgischen Einstieg von der Bühne ab, sodass dann mit viel Vorfreude, Neugier und Elan in den Jugendkongress gestartet werden konnte. Auch die Kirchenleitung ließ sich AC26 natürlich nicht entgehen, war mit einer dreiköpfigen Delegation aus Präses Dr. Thorsten Latzel sowie den Oberkirchenräten Henrike Tetz und Henning Boeker zu Gast, besuchte Workshops und gestaltete die Abschlussveranstaltung, gemeinsam mit der Landesjugendpfarrerin, Tuulia Telle-Steuber, Pfarrer Tim Lahr, Landespfarrer David Ruddat und Ehrenamtlichen aus der EJiR mit.

 

Darüber hinaus schlug der Jugendkongress an mehreren Stellen vor Ort und im Programm die Brücke zum Kirchentag 2027 in Düsseldorf, bei dem die Evangelische Jugend im Rheinland natürlich wieder am traditionsreichen Projekt „Rheinische Dörfer“ im Zentrum Jugend mitwirken wird.

Fotos: Yannic Kötter
Nachbericht_AC26 – der Jugendkongress_13.06.2026