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Evangelische Jugend im Rheinland

Jugendsynode und Waldrettung

Vom 29 .- 30.September 2018 tagte die diesjährige Herbstkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland.

Mehr als 80 haupt- und ehrenamtliche Delegierte der EJiR trafen sich in der evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen.

Neue Ansprechpartnerin im Landeskirchenamt

Zum ersten Mal dabei war die neue Leiterin der landeskirchlichen Abteilung 3, Bildung und Schule. Oberkirchenrätin Henrike Tetz stellte sich den Delegierten persönlich vor. Sie ist in Bochum aufgewachsen. Ein katholischer Priester begeistert sie für das freie Denken und die Theologie und sie engagiert sich ehrenamtlich in der Schülerarbeit. Theologie studiert sie in Bonn und im englischen Oxford, bevor es zum Vikariat nach Essen-Stockum geht. Dann arbeitet sie als Pfarrerin in Düsseldorf und baut die Citykirchenarbeit mit auf. Es folgen Sonderdienst im Theodor-Fliedner-Gymnasium und Religionsunterricht im städtischen Geschwister-Scholl- Gymnasium. 2007 wird sie Leiterin der Abteilung Seelsorge und später Superintendentin in Düsseldorf. Seit März 2018 ist sie Mitglied der Kirchenleitung, Abtlg. Erziehung und Bildung und momentan auf Bildung- und Erkundungstour.

Aktuell ist sie in die Vorbereitung der Jugendsynode involviert, für sie „ein ordentlicher Brocken, der aber auch Spaß macht“ und sie sieht es als Geschenk zu Beginn ihrer Amtszeit an, am Entstehungsprozess mitarbeiten zu können, “denn ich glaube, dass sich das sehr lohnen wird, voneinander zu lernen und gemeinsam Dinge auf den Weg zu bringen.“

Erste Jugendsynode der EJiR im Januar 2019

Die Jugendsynode, die vor der Landessynode vom 4 .- 6. Januar 2019 in Bad Neuenahr stattfindet, hat sich „Partizipation“ als zentrales Thema gesetzt. Wo soll es hingehen bezüglich des Ehrenamtes von jungen Menschen? Als gemeinsame Herausforderung mit der Landessynode formuliert Henrike Tetz die Frage „wie bekommen wir mehr Beteiligung hin ohne Aufgabe der Struktur?“

Weiter wird sich die Jugendsynode mit Rahmenbedingungen und Konzepten der Jugendarbeit beschäftigen sowie den vielen Facetten sozialer Gerechtigkeit für Kinder, Jugend und Familien. Von den Themen der Landessynode sollen „Flüchtlinge und EU-Außengrenzen“ und „neue Gemeindeformen“ auch auf der Jugendsynode verhandelt werden.

Drei ökumenische Gäste von Partnerkirchen aus Hongkong und Südafrika und vom katholischen Jugendverband BDKJ werden erwartet.

An der Jugendsynode werden 50 Landessynodale und 50 Delegierte des Jugendverbandes teilnehmen. Letztere wurden auf der Herbstkonferenz gewählt. Der Freitag wird traditionell mit einer Andacht beginnen, es folgt eine Podiumsdiskussion mit inhaltlichem Schwerpunkt zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Zum Schwerpunktthema wird es ein Impulsreferat von Prof. Ilg von der Uni Ludwigsburg unter der Überschrift „Kirche und Gesellschaft“ geben.

Am Samstag werden die anderen Themen eingeführt und anschließend in Arbeitsgruppen verhandelt und gegebenenfalls in Beschlüsse gefasst. Die Jugendsynode beschließt dabei nur für sich selbst. Sie endet am Sonntagnachmittag mit einem Gottesdienst, der gleichzeitig der Beginn der Landessynode ist. Die Ergebnisse der Jugend kommen als eigener Punkt auf der Landessynode vor.

Bis zur Jugendsynode liegen vier Positionspapiere zu den jeweiligen Schwerpunkten vor, außer den beiden, die als Papier schon auf der Landessynode vorliegen. Es wird ein Vorbereitungstreffen für die 50 Delegierten der Jugendsynode geben, wo diese besprochen werden können.

Delegiertenliste verabschiedet

Der Nominierungsausschuss für die Jugendsynode hat mehrmals getagt und eine Delegiertenliste vorgelegt. Die Bewerber*innen wurden nach bestimmten Kriterien beurteilt (Verhältnis Hauptamtliche/ Ehrenamtliche, Mann/ Frau, Land/Stadt etc.) 21 Delegierte vertreten den Vorstand der DK, Werke, Ausschüsse und Verbände. 29 Delegierte vertreten die Kirchenkreise und es gibt eine Vakanzliste mit acht Personen.

Rettet „Hambi"!

Die Projektgruppe „Hambacher Forst“ der DK informierte über die aktuelle Situation in dem Gebiet des Braunkohletagebau zwischen Köln und Aachen. Die Fronten sind verhärtet, der Energiekonzern RWE will gegen den Widerstand von Umwelt- und Naturschützern den Rest des Hambacher Waldes Anfang Oktober roden. Auf der Konferenz rufen die Mitglieder der Projektgruppe alle auf, sich an den Waldspaziergängen, die regelmäßig stattfinden, zu beteiligen, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.

https://hambacherforst.org


Beschluss Motto Jugendcamp

Das nächste Jugendcamp der EJiR findet im Juni 20120 in Mülheim a.d.R. statt. Von Jugendlichen aus dem gastgebenden Kirchenkreis wurde das Motto „Komma bei mich bei“ in Anlehnung an Matthäus 11.28. vorgeschlagen und vom Vorstand der EJiR beschlossen. Das Motto in Ruhrgebietssprache soll einladend, offen, direkt und sympathisch wirken.

Ein erster Film lädt zum Jugendcamp ein unter:

https://www.instagram.com/p/BoYYgC3HMaS/?tagged=jugendcamp2020

 

Politik soll Gedenkstättenfahrten bedarfsgerecht fördern

Die Evangelische Jugend im Rheinland fordert vom Bund und den Ländern, Fahrten zu Gedenkstätten des Nationalsozialismus und Erinnerungsarbeit angemessen zu fördern. Aufgrund von Änderungen im Kinder- und Jugendplan des Bundes mussten bereits Aktivitäten abgesagt werden, geplante Maßnahmen können möglicherweise nicht stattfinden. „Es kann nicht sein, dass unsere Arbeit zu diesem bedeutenden Thema nur auf Sparflamme weitergeführt werden kann“, so Fiona Paulus, stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Jugend im Rheinland. Gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen müsse hier viel mehr investiert werden. „Anstatt über pädagogisch fragwürdige Pflichtbesuche junger Menschen in Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus nachzudenken, sollte die Politik die bestehenden Aktivitäten unterstützen und deren Ausweitung ermöglichen“ so Paulus weiter. Konkret fordert die Evangelische Jugend im Rheinland die bedarfsgerechte Aufstockung der öffentlichen Fördermittel im Kinder- und Jugendplan des Bundes sowie der Länder für Projekte und Veranstaltungen der historisch-politischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Sie wünscht sich außerdem mehr Wertschätzung der Erinnerungsarbeit durch Vertretende der Politik beispielsweise durch die Übernahme von Schirmherrschaften.

Nachwahlen und Abschiede

Auf der DK wurden vakante Plätze im Vorstand und im Jugendpolitischen Ausschuss nachgewählt. Verabschiedet wurden Bernd Opitz von der aej NRW, Jürgen Vogels vom CVJM Westbund und Jutta Hölscher vom Amt für Jugendarbeit.

 

Die nächste Konferenz findet Anfang März 2019 in der Landjugenakademie Altenkirchen statt.

 

JH 1.10.18

 

01.10.2018

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