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Pressemeldung aus dem Amt für Jugendarbeit der EKiR vom 1. Oktober 2012

Zu Besuch bei Freundinnen und Freunden- Abenteuer internationale Begegnung

Zu diesem Schwerpunktthema tagte die Herbstkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland am 29. Und 30. September in der Landjugendakademie in Altenkirchen.

Der Ausschuss für ökumenische und interkulturelle Jugendarbeit hatte die Konferenz vorbereitet und vielfältige informative Materialien zusammen getragen- für alle diejenigen, die sich auf das Abenteuer einlassen wollen, fremden Menschen und Kulturen hautnah zu begegnen.

Interkulturelles Lernen

Begegnungsreisen im Bereich der internationalen Jugendarbeit sind pädagogisch gesehen „Maßnahmen, die sich durch die Begegnung von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern kennzeichnen und bi- und transnationale interkulturelle Lernprozesse auf sozialer, kognitiver, emotionaler, gesellschaftlich-politischer Ebene ermöglichen“, definiert die Soziologin Judith Dubiski von der Fachhochschule Köln. Im Schwerpunkt „Nonformale Bildung“ forscht sie in den Bereichen Kinder- und Jugendreisen, internationale Jugendarbeit und deren Evaluation. Auf der Delegiertenkonferenz referierte sie über die Bildungspotentiale und Formen internationaler Begegnung.

Ökumene und internationale Kontakte in der EKiR

Die Predigt im Gottesdienst am Sonntag hielt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph. Sie ist Mitglied der Kirchenleitung, leitet die Abteilung III, Ökumene und war von der Delegiertenkonferenz eingeladen worden. In ihrer Predigt berief sie sich auf den Ökumene-Klassiker aus dem Johannes-Evangelium „Vater ich bitte dich, dass alle eins seien, auf dass die Welt glaube“. Diese Bibelstelle bezeichnete sie als „Flohwalzer der Ökumene- einmal gelernt, vergisst man`s nicht mehr“. Jeder kann Ökumene, davon ist Barbara Rudolph überzeugt. Und Ökumene umfasst die ganze bewohnte Welt. Im Gespräch mit Manuela Postl, Mitglied des Vorstandes der Evangelischen Jugend im Rheinland, betonte sie, dass Ökumene nicht allein mit tradierten Werten funktioniere, sondern mit einer Haltung des Lernenden, Neugierigen anstatt der des Lehrenden. „Überall in der Kirche muss Jugend und Ökumene dabei sein“. Die Erfahrungen der Jugendarbeit aus interkulturellen Begegnungen sollten auch in Ausschüsse der Landeskirche einfließen, „ es muss eine Mischung von allen geben, dann entsteht etwas Neues“. Barbara Rudolph plädiert für gemischte Delegationen in den kirchlichen Ausschüssen, um dem Effekt eines „closed shop“ vorzubeugen. „Dazu ist die Evangelische Jugendarbeit bereit“ versprach Uli Suppus vom Ausschuss für interkulturelle und ökumenische Jugendarbeit der Evangelischen Jugend im Rheinland. Auch wenn vieles in der Evangelischen Kirche nicht einfach ist und die Mittel knapper werden „muss die ökumenische Weite gewahrt werden, sonst werden wir provinziell“, so Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.

Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer freut sich, dass Evangelische Jugend im Bereich Internationale Begegnung schon sehr lange unterwegs ist und bedankt sich für das Engagement von Ehren- und Hauptamtlichen. Viele Berichte auf der Delegiertenkonferenz hätten gezeigt, wie nachhaltig solche Begegnungen Jugendliche prägen. „Mir wurde heute die Lust vieler Leute bewusst, internationale Begegnungen auch in ihrem Kirchenkreis zu implementieren. Da hoffe ich, dass sie viel Unterstützung bekommen“, resümiert die Landesjugendpfarrerin.

Boykott und Wahlen

Die Delegiertenkonferenz schloss sich dem Boykott von Coca-Cola-Produkten an, der vom Kirchenkreis Oberhausen eingebracht wurde. Damit verpflichtet sie sich, auf allen Veranstaltungen der Evangelischen Jugend keine Produkte des Coca-Cola-Konzerns mehr anzubieten.

Die nächste Delegiertenkonferenz findet am 9. Und 10. März Altenkirchen statt. Dort wird ein neuer Vorstand gewählt werden. Neben den Vorstands-Wahlen wird sich dann die -Konferenz mit den Ergebnissen der „Zeitansagen“ von der Konferenz im März 2012 beschäftigen.

Die Delegiertenkonferenz ist das Entscheidungsgremium der Evangelischen Jugend im Rheinland, EJiR, und tagt zweimal im Jahr. Ihr gehören Vertreter aus landeskirchliche Einrichtungen, Werke und Verbände und Delegierte aus der Jugendarbeit der Kirchenkreise an.

 

Düsseldorf / 1.10.2012

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