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Evangelische Jugend im Rheinland

Pressemitteilung

Vom 26.-27. September 2015 trafen sich knapp 90 Delegierte zur Herbstkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland im Hackhauser Hof in Solingen.

Schwerpunktmäßig befasste sich die Konferenz mit den Einsparungen für die landeskirchliche Jugendarbeit im Rahmen der Haushaltskonsolidierung.

Einschnitte für die Jugendarbeit
Für die Evangelische Jugendarbeit im Rheinland sind Einsparungen in Höhe von 420.000 Euro vorgesehen. Als Vorlage für die Landessynode 2016 erarbeitete eine „Steuerungsgruppe Jugendarbeit“ unter Mitwirkung der Evangelischen Jugend im Rheinland, EJiR, Vertretern aus dem Amt für Jugendarbeit, dem Hackhauser Hof, der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit, ESR, und der Arbeitsstelle Auslandsfreiwilligendienste gemeinsam mit Vertretern aus der Abteilung Bildung ein Konzeptionspapier. Der Direktor des Pädagogisch-Theologischen Instituts wurde über die Ergebnisse informiert.


Konzepte für die Jugendarbeit
Als Ergebnis der Beratungen wurden folgende Perspektiven entwickelt: Zukünftig soll es zwei Zentren für Jugendarbeit geben, das „Amt für Jugendarbeit“ als Kompetenzzentrum Jugend und der „Hackhauser Hof“ als Bildungszentrum Jugend. Jedem Zentrum steht eine Landespfarrstelle zur Verfügung. Der Verein Evangelische Schülerinnen- und Schülerarbeit wird in seiner bisherigen Form aufgelöst und die Arbeit personell im Amt für Jugendarbeit und dem Hackhauser Hof fortgeführt. Das Jugendcamp der EJiR soll als landeskirchenweites Projekt zur Profilbildung evangelischer Jugendarbeit im Rheinland beibehalten werden. Dazu müssen zusätzliche Mittel für Projektstellen von der EKiR bereitgestellt werden.


Einsparungen ja, aber…
In intensiven Diskussionen setzten sich die Delegierten in fünf Arbeitsgruppen mit dem von der Steuerungsgruppe vorgelegte Konzeptionspapier auseinander, bei dem es sich weniger um eine eine Neu-Konzeption Evangelischer Jugendarbeit, sondern um ein Kürzungskonzept unter den gegebenen Bedingungen handelt. „Das Positionspapier gibt eine grobe Linie vor, Details bedürfen jedoch einer weiteren Klärung“, sagte Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer im Plenum. Aus den Beratungen in den Arbeitsgruppen ergaben sich Forderungen für die Weiterarbeit an den Umstrukturierungen Evangelischer Jugendarbeit, die der Vorstand der EJiR in einem Anschreiben an die Landeskirche zusammengefasst hat. Dieses wurde von der DK am Sonntag verabschiedet.

Grundsätzlich akzeptiert die Evangelische Jugend die von der Landeskirche geforderten Sparmaßnahmen. Sie hält jedoch, die geplanten Kürzungen für die landeskirchliche Jugendarbeit sowohl im Grundsatz als auch im Interesse der Zukunft der Evangelischen Kirche für falsch. Ihrer Meinung nach betreffen die Kürzungen keineswegs nur die landeskirchliche Ebene, sondern haben auch Auswirkungen auf die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen und Gemeinden. In ihrem Anschreiben an die Kirchenleitung fordert die EJiR, dass die zwischen dem Jugendverband, den beteiligten Vereinen und dem Landeskirchenamt noch zu erarbeitende Kooperationsvereinbarung mit einer fünfjährigen Laufzeit abgeschlossen und nach drei Jahren in einem Monitoring-Prozess wird. Bei einem Mittelzuwachs der Landeskirche soll die Förderung der Jugendarbeit entsprechend erhöht werden.


Projektgruppen und Positionierungen
Auf der Delegiertenkonferenz wurden außerdem Projektgruppen zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Kirchentag und Reformationsjubiläum eingerichtet bzw. fortgesetzt und Positionspapiere zur geplanten Renovierung von Atomwaffen in Büchel und zur sexuellen Orientierung verabschiedet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend.ekir.de

 

17.11.2015

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