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Tandemtour 2017

Auf dem Tandem geht es nur gemeinsam voran!

Die 30. Tandemtour der Evangelischen Jugend fand in diesem Sommer zu Beginn der Ferien statt. Sie führte von Triberg im Schwarzwald zunächst zur Donauquelle Breg und von da an donauabwärts entlang des Donauradweges nach Regensburg.

Das Team der Tandemtour 2017 Das Team der Tandemtour 2017

Ca. 600 km legten die Teilnehmenden auf den Tandems zurück. Das stärkt die Beinmuskulatur und gibt allen Mitreisenden ein hohes Selbstwertgefühl! Wieder einmal hatte sich eine bunte Teilnehmerschar aus Neuwied und Umgebung zusammengefunden, um die Herausforderungen zu meistern.

Das Besondere am Tandemfahren ist ja, es geht nur gemeinsam. Die Piloten und die Copiloten müssen zusammenarbeiten, einen gemeinsamen Rhythmus finden, das routinierte Anfahren ist besonders in Städten oder auf öffentlichen Straßen überlebensnotwendig.

Die täglichen Etappen lagen zwischen 60 und 90 km. Jeweils unterbrochen wurden die Tagesetappen durch ein ausgiebiges Picknick um die Mittagszeit und diverse Stopps bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Die verschiedenen Ideen zum Donauursprung - ist es die Schloßquelle Donaueschingen oder sind es "Brigach und Breg die führen die Donau zu Weg" - sind den Mitreisenden nun ebenso geläufig, wie das plötzliche Verschwinden der Donau - die Donauversickerung und die kalten Löcher bei Immendingen.

Da alle Teilnehmenden auf Tandems unterwegs waren, wurde die Festlegung der jeweiligen Tagesteams zu einem wirklichen Abendevent. Wer möchte mit wem fahren, wer kann mit wem fahren, was geht überhaupt nicht….all das musste berücksichtigt werden, da wir ja immerhin 6 Mitradler dabei hatten, die ausschließlich als Copiloten unterwegs waren.

Inklusion leben, ist das Motto bei unseren Touren, es geht nur gemeinsam, jede und jeder hilft da, wo es möglich ist. Beim Radeln an so manchem Berg in der schwäbischen Alb heißt es kräftig treten, vorwärts, noch geht was!

Viele Höhenmeter wurden gemeinsam bewältigt, denn am Anfang des Donauradweges, ob im Schwarzwald oder in der Schwäbischen Alb, ist dieser Radweg sehr anspruchsvoll.

Dafür wurden alle, die sehen können, mit einem herrlichen Ausblick oder aber auch nur mit rasanten Abfahrten, belohnt.

Natürlich war uns auch die Abendgestaltung ein wichtiges Anliegen. Die abendlichen Auswertungs- und Gesprächsrunden, Spiele und Entspannung aber auch Schmuck aus Fahrradketten und Fahrradteilen basteln, Rücksäcke, die selbst bemalt wurden und auch Teamaufgaben, wie das Donauquizz waren Highlights.

In Ulm haben wir uns auf den höchsten Kirchturm der Welt gewagt, in Regensburg lernten wir den „kleinen Bruder des Kölner Doms“ kennen.

 Den Abschluss bildete ein Besuch in der Unesco-Weltkulturerbestadt Regensburg mit einer Themenführung von „Krauterern und Shoppern“.

Natürlich war auch unterwegs unser technisches Geschick gefragt, bei der ein oder anderen kleinen Panne. Mal war es  ein Kettenriss der uns stoppte, oder ein völlig demoliertes Kettenblatt, sowie auch ein Sattel, der nicht mehr festzustellen war, zwang uns zu Zwischenstopps.

Unsere sehr unterschiedlichen Quartiere unterwegs boten immer etwas Besonderes. In Weltenburg natürlich den Ausflug zum Kloster und das Bad in einer geschützten Donaubucht, in Neuburg der Blick auf Kloster und Stadt und in Beuron die steilen Kalkfelsen und -höhlen. Wir haben Vieles erlebt, Gemeinschaft gespürt und alle  konnten daran teilhaben.

Eine gute Erfahrung in den Ferien.

Neuwied, 2.8.2017

Erika Zipf-Bender

 

05.09.2017

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