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Rheinische Dörfer auf dem Evangelischen Kirchentag 2017

„Wir kommen nicht aus dem Rheinland, wir sind das Rheinland“

Mit vielfältigem Programm locken beim Zentrum Jugend des Evangelischen Kirchentages in Berlin Gruppen in die „Rheinischen Dörfer“. Gemeinsam sind sie jetzt an einem Ort als das vernetzte Angebot der Evangelischen Jugend im Rheinland (EJiR) zu erkennen.

Entwickelten die Idee der "Rheinischen Dörfer" für den Kirchentag: Philipp Lavall, Carsten Holberg, Fiona Paulus, Alexander Schuhmann und Karl Hesse. (Quelle: ekir.de) Entwickelten die Idee der "Rheinischen Dörfer" für den Kirchentag: Philipp Lavall, Carsten Holberg, Fiona Paulus, Alexander Schuhmann und Karl Hesse. (Quelle: ekir.de)

Rheinische Dörfer – das ist schon augenzwinkernd gemeint“, sagt Landespfarrer Karl Hesse, Leiter der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof. Man wolle das parochiale Denken aufbrechen. Angesichts von Spardebatten und Kürzungen habe der Verband etwas machen wollen, das gemeinschaftsstiftend ist.

„Wir kommen nicht aus dem Rheinland, wir sind das Rheinland“, ergänzt Alexander Schuhmann aus Essen und Vorstandsmitglied der EJiR. Die Idee der „Rheinischen Dörfer“ entwickelte sich beim Kirchentag 2015 in Stuttgart. Dort waren die Angebote aus dem Rheinland an verschiedenen Stellen zu finden. Nun ist eine Art Allee entstanden, auf der sich fast alle präsentieren.

Vom Quiz bis zur Türgestaltung

Beim Kirchentag in Berlin sind Gruppen aus der ganzen Vielfalt des Rheinlandes mit eigenen Angeboten vertreten, aus Köln und Düsseldorf, Bad Honnef, Aachen, Essen, Oberhausen, Rhein und Sieg, Koblenz oder dem Saarland. Ein eigens designtes T-Shirt und eine Karte nehmen Symbole aus allen Regionen auf – wie die Wuppertaler Schwebehahn oder den Kölner Dom.

„Allein beim Kölner Treff im Zentrum Jugend des Kirchentages sind 220 ehrenamtlich Mitarbeitende aus 19 Kirchengemeinden aktiv“, sagt Jugendreferent Daniel Drews. Die Kölnerinnen und Kölner sind auch unter die Köche gegangen. „Am ersten Tag waren wir im Café bereits um 14.50 Uhr ausverkauft“, berichtet er. Am Freitag wurde schnell neu eingekauft.

Auch andere Initiativen beim Zentrum Jugend finden große Resonanz. Mitmachangebote aus dem Rheinland sind beim Kirchentag unter anderem ein Barfuß-Parcours, die Möglichkeit Kaleidoskope zu basteln und ein Quizduell. Die Evangelische Jugend Essen hat zur Gestaltung von Türen mit eigenen Botschaften eingeladen. 95 gestaltete Türen sollen Anfang Juli in der Marktkirche und bei der Reformationsfeier im Oktober in Essen gezeigt werden.

Konflikte lösen ohne Militäreinsatz

Das Thema Frieden will eine Ausstellung stärken, die die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau entwickelt hat und im Rheinland durch das Amt für Jugendarbeit und weitere Einrichtungen verliehen wird. Etwas versteckt in der Turnhalle einer Grundschule beim Zentrum Jugend geht es um nachhaltige Konfliktlösungen ohne Militäreinsatz.

Claudia Rothenburg-Alway, Vorsitzende des Ausschusses für interkulturelle und ökumenische Jugendarbeit in der EJiR, hat die Ausstellung in ihrer Heimatstadt Kleve bereits eingesetzt. „Sie war komplett durch Schulen ausgebucht“, berichtet sie. Zu sehen sind auf Roll-Up-Displays und an Multimedia-Stationen Beispiele gewaltfreier Konfliktlösungen aus Ländern wie Liberia, Estland und Zypern. Ein weiteres Beispiel für eine erfolgreiche Aktion ist der Boykott südafrikanischer Früchte zu Zeiten der Apartheid. Beim Kirchentag sind außerdem „die Mutmacher aus Bonn“ unterwegs – Jugendliche, die mit einem Anspiel auf Ausstellung und Gespräche hinweisen.

„Wir wollen Menschen zum Nachdenken über das Thema Behinderung bringen“, sagt Wolfgang Plöger vom rheinischen Amt für Jugendarbeit. Mit Initiativen auch aus den Landeskirchen in Sachsen und Bayern wird im Forum Inklusion das Thema höchst praktisch angegangen. Dazu gehören Sightseeing-Touren im Rollstuhl durch Berlin, Rollstuhl-Basketball und erste Übungen in Punktschrift. Menschen ohne Behinderung können so fremde Erfahrungen gewinnen. In Stuttgart seien 1500 Leute in drei Tagen gekommen, so Plöger. In Berlin werde dies wegen der Lage wohl nicht so sein. Er sei aber mit dem Zuspruch zufrieden, denn wer komme, lasse sich auf das Inklusionsthema ein.

 

Quelle: ekir.de

 

29.05.2017

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