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Pressemeldung der Evangelischen Jugend im Rheinland

Frieden geht anders - aber wie?

Am 24. und 25. September 2016 tagte die Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland. Rund 80 Delegierte berieten zwei Tage in der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen zum Schwerpunktthema „Frieden“.

Quelle: Evangelische Jugend Essen Quelle: Evangelische Jugend Essen

Anlässlich der Ausstellung „Frieden geht anders – aber wie“ mit Beispielen gewaltfreier Konfliktlösungen in der Weltpolitik stellten sich die Delegierten viele Fragen: Wie sollte das heute angesichts der so verfahrenen Situation -Syrien, Irak, Afghanistan- klappen? Sind derzeit tatsächlich nur wenige Jugendliche bereit zu Engagement für den Frieden oder ist es vielleicht unsichtbarer als die großen Aktionen der 8oger-Jahre, weil sich viel in Statements in den sozialen Netzwerken abspielt? Wo hört in der Jugendarbeit „der Spaß“ auf, welche verdeckten Kriegsspiele spielt man nicht mit Gruppen –problematisch angesichts der Tatsache, dass sie ohne Gruppe oder in einer anderen Gruppe diese Spiele ggf. erst recht und ohne Auseinandersetzung darüber spielen? Gibt es nicht auch in unseren Gruppen verdeckten Rassismus? Wie gehen wir damit um?
Es gab Antworten, z.B.: In den sozialen Netzwerken mit klaren Positionen reagieren, auch gegen Rassismus. Aus den sozialen Netzwerken heraus zu wirken in die Realität. Den Spieß umdrehen: Nicht Gewalt – Gewaltlosigkeit ist obercool. Neben geduldiger Aufklärung z.B. gegenüber rassistischen Haltungen sind Zugänge zu schaffen – für alle jungen Menschen, egal woher sie kommen und wie sie denken. So verstandene Toleranz muss gelebt werden, nicht behauptet. Neben entsprechendem Umgang miteinander in den eigenen Reihen sind dazu gemeinsame Erlebnisse wichtig. Für jeden/alle offen zu sein heißt aber auch für die Träger der Jugendarbeit, Häuser der Offenen Tür offen zu lassen.

Hilfreich war der Bericht Jugendlicher, die im Sommer bei einem „Partners in Peace“-Projekt der Partnerkirche UCC in den USA teilgenommen hatten. Die Ev. Jugend im Rheinland würde gerne so eine internationale Jugenddelegation auch nach Deutschland holen und Besuchsstationen vorbereiten, z.B. zum Atomwaffenstandort Büchel.

Zum Thema passte die Beschäftigung mit einer Arbeitshilfe der Landeskirche „Weggemeinschaft mit Muslimen“, die Pfarrer Dirk Siedler aus Düren vorstellte. Einhellig war die Meinung: Erst mal müssen wir mit ihnen überhaupt guten Kontakt, gemeinsame Gespräche, Erlebnisse und Feiern haben, bevor theologische Fragen interessant werden.

Daneben wurden natürlich auch gemeinsame Projekte abgestimmt wie die „Rheinischen Dörfer“ zum Kirchentag 2017 und die Lutherstaffel und der „Wortanschlag“ zum Reformationsjubiläum 2017.

 

22.09.2016

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