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Evangelsche Jugend im Rheinland

Der Freizeit(s)pass

In jedem Sommer stellt sich die Frage für die leitenden Mitarbeitenden neu, welche personenbezogenen Daten über die Teilnehmenden zur Durchführung einer Freizeit nun erhoben werden müssen.

Und vor allem, wenn man weiß welche man will, wie bekomme ich diese dann am besten erhoben. Dazu hat sich in den letzten Jahren die Ausstellung des sog. Freizeitpasses etabliert. Was so alles mit dem Begriff Pass verbunden wird und ob dadurch nicht auch oft der Spass aufhört, wird versucht im folgenden Test zu klären.

In der bisherigen Praxis ist es üblich, die als wichtig für die jeweilige Maßnahmen erachteten Daten nach zu fragen und in der – zumeist selbst entworfenen - Anmeldebestätigung einzubinden (das „Kleingedruckte“) und von den Sorgeberechtigten unterschreiben zu lassen. Dies führte jedoch immer wieder zu Fehlinformationen über das erwartete Freizeitverhalten (Programmaktivitäten) und im schlimmsten Fall zu gesundheitsgefährdendem Nichtwissen von bestehenden Krankheiten (Medikamente etc.). Somit sind dann viele Träger dazu übergegangen dieses „Kleingedruckte“ aus dem Anmeldeformular – Reisevertrag trifft es wohl besser - in einem gesondertem Formular zusammen zu fassen und dem Vertrag bei zu legen. Als Beispiele seien genannt: (Wesel, Westbund, Adventjugend)

Vor diesem Hintergrund hat sich nun die aej-D mit ihrem Fachkreis Freizeitenarbeit dazu entschlossen ein einheitlicheres Format für diesen Zusammenhang zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Jugendwerk Württemberg ist dadurch der FREIZEITPASS entstanden.  Dieser besteht aus einem Grundformular, dass einer Patientenakte nachempfunden wurde, einer Dokumentationshilfe zu Medikamentenabgabe und medizinischer Behandlung sowie einem Merkblatt zum notwendigen Infektionsschutz. Auch gehört ein Hinweis zum Umgang mit diesem umfänglichen Werk für die Veranstaltenden dazu.
Kostenlose Bestellung unter Mailto:lh@aej-online.de

Die Fülle der Angaben, die juristische Sprache und auch die Frage nach dem datenschutzrechtlichen Umgang mit den erhobenen Daten bis zu drei Jahre nach der Freizeit, lassen so manchen Freizeitmitarbeitenden vor dieser Form der Absicherung übernommener Personensorge und Aufsichtspflicht zurück schrecken. Der damit verbundene Aufwand erscheint einfach zu hoch. Dies wohl wissend, wird der FREIZEITPASS in erster Linie für die Erfassung von minderjährigen Teilnehmenden angeboten.

 

06.06.2016

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