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Studie widerlegt Vorurteile über Jugendkriminalität

Für eine Langzeitstudie "Kriminalität in der modernen Stadt" wurden 12 Jahre lang 3.400 Duisburger 13-24-Jährige immer wieder befragt. Die Ergebnisse widerlegen etliche gängige Vorurteile.

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), geleitet von dem Kriminologen Prof. Dr. Klaus Boers (Westfälische Wilhelms - Universität Münster, WWU) und dem Soziologen Prof. Dr. Jost Reinecke (Universität Bielefeld) ermöglicht die Langzeitstudie Einblicke in die individuelle Entwicklung der Kriminalität im Altersverlauf.



Bestätigt wird, dass rund 84 Prozent der Jungen und, überraschend, 69 Prozent der Mädchen bis zum 18.Lebensjahr eine in der Regel leichte Straftat (Ladendiebstahl z.B.) begehen, oft aber schon mit 15/16 Jahren ist Schluss damit - weil die Werte und Normen von Familie, Schule usw. greifen. Die kleine Gruppe sog. Intensivtäter (6-8% der Altersgruppe), verantwortlich für mehr als drei Viertel der Gewaltdelikte, bleibt nicht, wie bisher angenommen, bis ins Erwachsenenalter gewalttätig: Job und stabile soziale Bindungen führen auch sie in Regel auf den „Normalweg“.



Und, zumindest für Duisburg gilt: Jugendliche mit Migrationshintergrund sind nicht häufiger an Gewaltdelikten beteiligt als andere! Auch hier ist deutlich, dass stabile soziale Beziehungen und vor allem Teilhabe am Bildungssystem präventiv wirken.

Und logisch dann: Strafen schrecken nicht ab.

"Die für Jugendliche typische, gelegentliche Delinquenz regelt sich weitgehend von selbst. Erfreulich ist, dass auch Intensivtäter – wenn auch später – den Weg in die Normalität finden", bilanziert Klaus Boers.



Mehr:

http://www.jugendhilfeportal.de/forschung/jugendforschung/artikel/eintrag/dfg-studie-auch-intensivtaeter-finden-den-weg-in-die-normalitaet/?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter%20KW22%20Mai2014&cHash=fd9e1dd4e266951ffc9ec2860268f089

 

02.06.2014

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