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Unter 15-Jährige:

Rund ein Drittel mit Migrationshintergrund

Wenn demnächst die Konfi-Anzahl abnimmt, liegt das nicht nur am demografischen Schwund, sondern auch an veränderter konfessioneller Zusammensetzung der Altersgruppe.

Der gerade vom Deutschen Jugendinstitut vorgelegte Kinder- Migrationsreport stellt fest:

Jedes dritte Kind in Deutschland hat Migrationshintergrund, in Ballungsgebieten die Mehrheit der unter 15-Jährigen. Natürlich hat das auch Auswirkung auf die konfessionelle Zusammensetzung. Darauf geht der Report allerdings nicht ein, doch räumt er mit einigen Vorurteilen auf: Fast alle sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, 70% haben die deutsche Staatsangehörigkeit, rund drei Viertel sprechen überwiegend Deutsch mit den Eltern, mehr noch mit den Geschwistern. Bei aller Heterogenität, Unterschiede bestehen zu Kindern ohne Migrationshintergrund in der Häufigkeit der Berufstätigkeit der Mütter („nur“ knapp 50% ihrer Mütter sind erwerbstätig), doppelt so häufig sind beide Eltern nicht erwerbstätig, also arbeitslos, und doppelt so viele als Kinder ohne Migrationshintergrund leben in Armut, nämlich jedes fünfte. Die soziale Lage ist also einfach mieser, und das, obwohl das angebliche Bildungsgefälle stark abnimmt: Zwar leben 25% der Kinder mit Migrationshintergrund in Elternhäusern mit niedrigen Bildungsabschlüssen, aber auch 25% in solchen mit hohen und guten Berufsabschlüssen. Aber: trotz hohen Bildungsniveaus des Elternhauses sind Kinder mit Migrationshintergrund weit weniger vor sozialen Risikolagen geschützt als andere.

Die konfessionellen Auswirkungen des steigenden Anteils unter 15-Jähriger mit Migrationshintergrund kann man z.B. an der NRW-Statistik der konfessionellen Zugehörigkeit der Schülerinnen und Schüler ablesen.

 

28.05.2013

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