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Projekteförderung 2013

Kirchlicher Förderplan für die Kinder- und Jugendarbeit 2013

Bis zum 15. Januar 2013 können wieder Anträge auf Zuschüsse aus dem Förderplan gestellt werden – einige Änderungen gibt es in den Richtlinien

.

Hier die neuen Richtlinien

Weil Kinder und Jugendliche mit Zeit knausriger umgehen müssen, wurden in der

  • Förderposition II, Internationale/Ökumenische Begegnungen, die notwendigen Programmtage auf mindestens 7 vermindert.
    Und: Jugendliche werden immer jünger, deshalb wurde die Mindestaltersgrenze der Teilnehmenden aufgehoben.
    Der Fördersatz wurde wegen zu erwartender sehr unterschiedlicher Maßnahme-Dauer von einer Pauschale in einen wesentlich günstigeren Tagessatz geändert.

Weil für Kinder und Jugendliche alles, was älter ist als sie selbst, uralt ist, wurde in der 

  • Position III, aus der Geschichte des Nationalsozialismus lernen, geändert: Das Geschichtsverständnis wurde in den Fördervoraussetzungen erweitert auf historische Ereignisse, die zum Nationalsozialismus führten.

Weil früher streng getrennte Lebenswelten wie Schule und Freizeit, Konfirmandenunterricht und Jugendarbeit zu verschwimmen drohen, wurde in der

  • Position V, Religionspädagogische Maßnahmen, klargestellt, unter welchen Umständen Kooperationsmaßnahmen von Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit in die Förderung einbezogen werden können.
  • Und im Teil I, Präambel und Allgemeine Bestimmungen wurde unter „Gefördert werden…“ die Voraussetzung aufgenommen, dass Maßnahmen in Kooperation mit kirchlichem oder schulischem Unterricht gefördert werden können, wenn die Leitziele der Jugendarbeit maßgeblich sind.
    Diese Leitziele wurden in der Präambel deshalb aus der Ordnung der EJiR nochmals zitiert.

Weil die Evangelische Jugend im Rheinland Schritte zu inklusiver Jugendarbeit gehen will, wurde in

  • Position IV, bisher Integrative Maßnahmen, der Titel ergänzt mit „Schritte zu Inklusiver Jugendarbeit“.
    Zudem wurde in die allgemeinen Bestimmungen auch aufgenommen, dass in allen Förderbereichen entstehende Mehrkosten durch die Teilnahme von Kindern oder Jugendlichen mit Behinderungen bezuschusst werden können.

 

Präambel
„Evangelische Jugendarbeit macht allen Menschen das Wort Gottes, das Wort von der Befreiung, das Zeugnis des Zuspruchs und Anspruchs Gottes auf das ganze Leben und auf die Gestaltung der Welt lebendig.

Die Ausgestaltung dieses Auftrags geschieht in großer Vielfalt in Gemeinden und Kirchenkrei-sen, Verbänden und Werken und in landeskirchlichen Einrichtungen. Zu den Wesensmerkmalen Evangelischer Jugendarbeit gehören Freiwilligkeit, Partizipation und Selbstorganisation auf allen Ebenen der Kirche, der Werke und Verbände.

Aus dieser Grundüberzeugung heraus ist die Evangelische Jugend verpflichtet, Angebote und Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit so zu gestalten, dass folgende Anforderungen erfüllt werden:

  • Subjektorientierung, das heißt, jedes Kind, jede(n) Jugendliche(n) mit seinen / ihren Eigenheiten und seiner /ihrer Biografie als Individuum zu akzeptieren und ernst zu nehmen
  • Lebensweltorientierung, das heißt, die spezifischen Umstände des familiären, des schulischen, des Wohnumfelds etc. wahrnehmen und die darüber vermittelten Orientierungen, Ziele, Werte und Verhaltensweisen konstruktiv und kreativ aufzugreifen
  • Geschlechtergerechtigkeit, das heißt, im Rahmen der Lebensweltorientierung die unterschiedlichen Lebenslagen, Kompetenzen und Interessen von Mädchen und Jungen durchgängig zu berücksichtigen und zum Ziel der Chancengleichheit für die Geschlechter bei zu tragen
  • Partizipation, das heißt weitgehende Möglichkeit der eigenen Planung und Gestaltung durch die Kinder und Jugendliche, indem dafür die strukturellen, personalen und sozialen Rahmen-bedingungen zur Verfügung gestellt werden
  • Nachhaltigkeit, das heißt modellhafte Angebote und Aktivitäten, welche die Kinder- und Ju-gendarbeit weiterentwickeln und in die Gemeinde bzw. den Kirchenkreis hinein und über sie bzw. ihn hinaus wirken.

Die Evangelische Kirche im Rheinland fördert durch den „Förderplan für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ Angebote und Aktivitäten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, deren modellhafte Entwicklung und Erprobung für die Evangelische Jugend wesentlich sind.

Allgemeine Bestimmungen

Die Förderung durch diesen Plan versteht sich anregend oder unterstützend und geht davon aus, dass die Träger sich finanziell in angemessenem Umfang an der Maßnahme beteiligen.

Art und Umfang der Förderung

  • Die nach diesen Richtlinien zu fördernden Arbeitsbereiche sind in den Teilen II bis VI aufgeführt. Die Förderung erfolgt nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen:
  • Die Förderung erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und kann nur gewährt werden, wenn die Grundsätze von Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit im Sinne der Verwaltungsordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland eingehalten werden.
  • Einzelmaßnahmen können nur aus jeweils einer Position dieses Planes gefördert werden.
  • Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Das Nähere regeln die Einzelrichtlinien.

Voraussetzungen

Gefördert werden:

  • evangelische Jugendverbände und Werke, die Mitglieder der Evangelischen Jugend im Rheinland sind
  • Kirchengemeinden und Kirchenkreise sowie deren Zusammenschlüsse im Bereich der Evange-lischen Kirche im Rheinland
  • Kooperationen von Jugendarbeit mit kirchlichem Unterricht und Schule sind möglich, wenn die Leitziele der Jugendarbeit maßgeblich sind.
  • in der Absicht, Schritte auf dem Weg zu inklusiver Jugendarbeit zu fördern, gilt für alle Förderpositionen, beteiligen sich Kinder und/oder Jugendliche mit Behinderungen, ist ein Zuschuss zu eventuell entstehenden Mehrkosten aus diesem Förderplan möglich!

Sachliche Voraussetzungen

  • eine ordnungsgemäße Geschäftsführung
  • die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung der Maßnahmen in fachlicher und finanzieller Hinsicht
  • eine den Einzelrichtlinien entsprechende Antragstellung
  • ein bestimmungsgemäßer Nachweis der Verwendung der Fördermittel sowie die Vorlage eines aussagefähigen Sachberichts gemäß des beigefügten Rasters

Anrechnungsfähige Kosten bei Maßnahmen und Projekten

  • Kosten für Unterkunft und Verpflegung
  • Fahrtkosten
  • Materialkosten / Anschaffungskosten
  • Aufwendungen für Gebühren, Versicherungen etc.
  • Vorbereitungskosten (z. B. Verwaltungskostenanteil, Vorbereitungsfahrten etc.) in Höhe von bis zu 10% der Gesamtkosten
  • Honorare im Rahmen der landeskirchlichen Honorarrichtlinien (siehe Anlage), wenn der Einsatz von Honorarkräften fachlich erforderlich ist und im Antrag besonders begründet wird.

Nicht anrechnungsfähige Kosten

  • Personalkosten und Dienstaufwandsentschädigungen sowie Honorare, die nicht aus fachlichen Gründen erforderlich sind.

Öffentliche Zuschüsse sind zu beantragen und anzurechnen. Die Beantragung öffentlicher Mittel ist im Kosten- und Finanzierungsplan aufzuführen.
Die jeweiligen besonderen sachlichen und formalen Förderungsvoraussetzungen und -grundsätze regeln die Einzelrichtlinien.

 

03.12.2012

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