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Friedensdekade 2012

Pädagogik heißt auch: Übersetzen. Hier: Ökumenische Friedensdekade 11. - 21. November 2012

Mit dem sozusagen historischen Logo „Schwerter zu Pflugscharen“ versehen sind die Materialien zur diesjährigen „Friedensdekade“, herausgegeben vom „Gesprächsforum Ökumenische Friedensdekade“. Motto 2012: „Mutig für Menschenrechte“.

 

Da ist für jüngere Menschen Mehreres erklärungsbedürftig:

  1. „Dekade“ meint den Zeitraum von 10 Tagen, innerhalb dessen jährlich der Wunsch nach Frieden und in vielfältigen Aktivitäten der Einsatz dafür gezeigt werden soll.
  2. 2012 gibt es diese Dekade im November zum 33. Mal, also kurz mal rechnen: So ungefähr seit den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals gab es eine starke Friedensbewegung in Deutschland, getragen hauptsächlich von (damals) jungen und sehr jungen Menschen. Die hin und wieder noch existente blaue Friedenstaube und leuchtende Augen so manches jung gebliebenen heutigen Seniors, wenn er seinen Enkelchen Fotos von der großen Demo im Bonner Hofgarten zeigt, zeugen davon.
  3. Es war nämlich so: Die Welt war geteilt in den Ost- und den Westblock, es gab zwei deutsche Staaten und trotz sogenannter Entspannungspolitik (hatte nichts mit Wellness zu tun) das „Wettrüsten“ zwischen den beiden Blöcken, was so gar nichts mit einem sportlichen Kräftemessen zu tun hatte, sondern lebensgefährlich war. Die starke Friedensbewegung damals war genau dagegen entstanden, dass eine neue Runde Atomwaffen u.a. auch in Deutschland stationiert werden sollte.
  4. Auch in den Kirchen engagierten sich viele, und zwar in Ost- wie Westdeutschland – das „Schwerter-zu-Pflugscharen“-Symbol war z.B. das Logo der Friedensgruppen in der damaligen DDR. Sie schlossen sich mit nichtkirchlichen Organisationen allerorten und auch bundesweit zu diversen Friedensforen und Netzwerken zusammen (deshalb „ökumenisch“) und - jetzt sind wir wieder am Anfang - eines der größten von ihnen ruft jährlich zur Dekade auf und stellt dazu Materialien zur Verfügung.
  5. Inzwischen wuchs das Bewusstsein, dass Frieden nicht unabhängig von Gerechtigkeit und dem sog. Bewahren der Schöpfung gesehen werden kann, dass also z.B. schon mal ein Erdbeben und mit Atomkraftwerken gestillter Energiehunger die Wirkung einer Atomwaffe haben könnte oder kein Frieden zwischen den Menschen sein kann, wo das Arm-Reich-Gefälle zu Flüchtlingsströmen, Menschen-, Waffenhandel u.a. führt. Deshalb bezieht die Friedensdekade diese Themen ein. Menschenwürde und Menschenrechte stehen dieses Jahr im Focus der Materialien, mit denen sich Aktionen, Arbeitseinheiten, Andachten, Gottesdienste usw. gestalten lassen.
  6. Auch wenn also - siehe lange Vorrede - Titel und Herkunft dieser Aktionstage für Jugendliche gänzlich unvermittelt sind: Die Materialien sind gerade für sie geeignet und es wäre schade, wenn sie beim friedensbewegten Opa hängen blieben.

Auch unsere (noch frische) Referentin Erika Georg-Monney zum Beispiel ist mit Vorschlägen zum Thema Kinderrechte dabei, und bestellen kann man alles unter:

http://www.friedensdekade.de/Material.184.0.html

 

August 2012 / Spu

 

22.08.2012

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