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Pressemeldung vom 12.März 2012

Am Puls der Zeit?! Was ist dran in der Evangelischen Jugendarbeit?

Vom 10.-11.-März 2012 fand im Hackhauser Hof in Solingen die Frühjahrskonferenz der EJiR mit knapp 80 Teilnehmern statt.

Zweimal im Jahr treffen sich ehren- und hauptamtliche Delegierte aus den Kirchenkreisen sowie aus Werken und Verbänden, um über Themen und Schwerpunkte der Evangelischen Jugend im Rheinland zu beraten. Diese Konferenz stellte sich die Frage „Am Puls der Zeit?! Was ist dran in der Evangelischen Jugendarbeit?“. Basisdemokratisch wurden in moderierten Tagungsgruppen Themen, Ziele und Herausforderungen in und aus der Praxis Evangelischer Kinder- und Jugendarbeit zusammengetragen. In zwei getrennten Arbeitsgruppen arbeiteten zum einen Ehrenamtliche und zum anderen Hauptamtliche aus gemeindlicher und kreiskirchlicher Jugendarbeit, die dritte Gruppe bestand aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den landeskirchlichen Einrichtungen der Jugendarbeit, Werken und Verbänden.

Als Essenz kamen aus den drei Gruppen folgende „Zeitansagen“ und Herausforderungen zusammen:

Die Ehrenamtlichen sind sich der Qualität ihres Engagements durchaus bewusst und erwarten mehr Anerkennung, Unterstützung und Wertschätzung sowohl von der Kirche als auch von der Gesellschaft. Die Hauptamtlichen auf Gemeinde- und Kirchenkreisebene fühlen sich zunehmend als Einzelkämpfer, die unterschiedlichen Ansprüchen von verschiedenen Stellen genügen müssen. Außerdem wächst der Anforderungskatalog an die Ausbildung der Ehrenamtlichen ständig, z.B. die Themen Inklusion und Kindesschutz betreffend. Lichtblicke sind die Freizeiten.

Die Mitarbeitenden aus den landeskirchlichen Einrichtungen, Werken und Verbänden sehen es als ihre Aufgabe, gesellschaftliche und politische Themen wahrzunehmen, aufzugreifen und zu integrieren. Daran gekoppelt ist der Anspruch an Glaubwürdigkeit nach innen und außen im Umgang mit Anliegen wie z.B. dem Inklusionsaspekt im gesellschaftlichen Diskurs. In der Lobbyarbeit und Parteilichkeit für Kinder und Jugendliche gilt es außerdem, deren veränderte Lebenswelten zu berücksichtigen und eigenverantwortliche Gestaltungsräume für sie stärker und lauter zu fordern und strukturell, finanziell und konzeptionell zu unterstützen.

Veränderte Lebensbedingungen Jugendlicher durch stärkere Fremdbudgetierung der Zeit und damit auch der Freizeit war ebenso in allen Gruppen Thema, wie die Tatsache, dass Beschleunigung und Verdichtung einen spürbaren Druck auf allen Ebenen ausübt.

Die Delegierten beauftragten den Vorstand der Evangelischen Jugend, bis zur Konferenz im März 2013 die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zu einer „Zeitansage“ zusammen zu fassen. Dabei wird eine Arbeitsgruppe den Vorstand unterstützen.

Die Delegiertenkonferenz beschloss außerdem, dass das nächste Jugendcamp vom 19.-22. Juni 2014 in Siegburg im Kirchenkreis an Sieg und Rhein stattfinden soll.

Die nächste Konferenz mit dem Schwerpunkt „Internationale Jugendbegegnungen“ findet vom 29.-30. September 2012 in Altenkirchen statt.

 

18.12.2012

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