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Pressemeldung aus dem Amt für Jugendarbeit vom 26.September 2011

Ermutigen, begleiten, schützen

Am 24. Und 25. September 2011 fand die Herbstkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland mit mehr als 70 Delegierten im Hackhauser Hof in Solingen statt.

Schwerpunktthema „ Ermutigen, Begleiten, Schützen“- Kindesschutz in der EJiR.

Zur Einführung in das Thema lag druckfrisch die Handreichung „ Ermutigen, begleiten, schützen“ für Mitarbeitende in der Evangelischen Jugend zum Umgang mit sexueller Gewalt vor. Herausgeber sind das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, das Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und die Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in NRW. Sie wurde gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Die Broschüre beinhaltet eine Begriffsdefinition, Inhalte sind u.a. Opfer und Täter/ Täterinnen, Signale und Folgen, Nähe und Distanz, Prävention, Krisenintervention und rechtliche Hintergründe. Enthalten sind auch Erklärungen zur Selbstverpflichtung der EJiR und der Jugendkammer der EKvW sowie eine Liste mit hilfreichen Materialien und Links. Sie kann kostenlos bezogen werden beim Amt für Jugendarbeit der EKiR.

Rechtliches zum Kindesschutz

Zu den rechtlichen Dimensionen des Themas Kinderschutz referierte Prof. Klaus Rieckenbrauk, Jurist an der Fachhochschule Düsseldorf. Das geplante Bundeskinderschutz (BKiSchG), das zum 1.1. 2012 in Kraft treten soll, beinhaltet weitreichende Konsequenzen auch für die Träger der freien Jugendhilfe. Zum Beispiel was die die Kooperationen mit den kommunalen Jugendämtern angeht, die Klarstellung von Offenbarungsbefugnissen und die Vorlage erweiterter Führungszeugnisse für haupt- wie ehrenamtlich Mitarbeitende in der Jugendarbeit.

Qualitätsstandards erarbeitet

Eine Arbeitsgruppe der DK hatte im Vorfeld Qualitätsstandards zum Thema Kindesschutz in der EJiR erarbeitet. Inhaltlich geht es um Sexuelle Bildung, Prävention, Gewaltfreiheit und Partizipation, um die Qualifizierung von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, den Umgang mit Führungszeugnissen, um Krisenpläne und Beschwerdemanagement. Die Vorlage wurde von den Delegierten in Kleingruppen und im Plenum intensiv diskutiert und redaktionell bearbeitet.

Die Qualitätsstandards „Ermutigen, Begleiten, Schützen“ - zum Schutz vor Kindeswohlgefährdung in der Evangelischen Jugend im Rheinland“ wurden von den Delegierten mehrheitlich verabschiedet.

Die Standards werden über das Amt für Jugendarbeit veröffentlicht und allen Gliederungen der Evangelischen Jugend im Rheinland sowie der Kirchenleitung zugeleitet.

Die EJiR bittet das Dezernat IV, den Kirchenkreisen zu empfehlen, entsprechend den Qualitätsstandards zu handeln und sich dafür einzusetzen, dass die Zustimmung zu den Qualitätsstandards in die Musterdienstanweisung für beruflich Mitarbeitende aufgenommen wird.

Die Delegierten verpflichten sich, die Qualitätsstandards in ihren entsendenden Gremien bekannt zu machen und sich für die verbindliche Umsetzung einzusetzen.

Die Delegiertenkonferenz beauftragt den Ausschuss für Aus-Fort- und Weiterbildung und die Konferenz der evangelischen Bildungsstätten für Jugendarbeit, geeignete Fortbildungskonzepte zur Prävention und zum Umgang mit sexueller Gewalt zu entwickeln und umzusetzen.

Standards für Kinder- und Jugendfreizeiten

Das Schwerpunktthema der Frühjahrs-DK war „Freizeiten“. Auf der Herbst-Konferenz verabschiedeten die Delegierten nun Qualitätsstandards für Evangelische Kinder- und Jugendfreizeiten. Darin geht es u.a. um die Sicherung der Strukturqualität, um Standards für die Ausbildung von ehrenamtlich Mitarbeitenden mit Inhalten wie Leitungskompetenz, pädagogische und rechtliche Verantwortung, Krisen- und Konfliktmanagement. Die Richtlinien sollen den entsendenden Gremien bekannt gemacht werden und in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Werken und Verbänden bei evangelischen Kinder- und Jugendfreizeiten berücksichtigt und angewandt werden.

Verabredungen zu "Inklusion"

Bericht zum Thema „Inklusion“ : Das Camp in Idar-Oberstein war ein wichtiger Schritt zum inklusiven Ansatz innerhalb der evangelischen Jugend im Rheinland. Auf der DK soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, die inklusive Projekte für das Jugendcamp 2014 erarbeitet. Diese AG könnte auch Tipps im Hinblick auf die weitere Förderung inklusiver Jugendarbeit entwickeln. Eine vorgelegte Arbeitshilfe ist als Hilfestellung zur Entwicklung einer inklusiven Kultur für die Jugendarbeit gedacht. Aufgrund sehr positiver Erfahrungen bei den Kirchentagen wurde außerdem ein Materialkoffer angefertigt, der nun für die Jugendarbeit ausgeliehen oder gekauft werden kann.

 

18.12.2012

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